Sichrovsky: Rabbiner verteidigen die FPÖ gegen Vorwurf des Rechtsextremismus

Sichrovsky wird als Unterstützer des orthodoxen Judentums gelobt

Wien, 1999-10-11 (fpd) - In einem Interview mit dem israelischen TV verteidigte der in Israel angesehene Rabbiner Adler, der auch die Unterstützungserklärung nach dem Wahlsieg der FPÖ in Kärnten unterschrieben hatte, die FPÖ als eine demokratische Partei, die weder ein antisemitisches Programm noch antisemitische Funktionäre hätte. Er betonte, daß Österreich eine westliche Demokratie sei, der man mit Recht trauen könne, die Juden schützen und ihnen ein Leben in Freiheit zu garantieren. Die FPÖ sei eine demokratische Partei wie viele andere in Westeuropa und man dürfe sie nicht mit einer rechtsradikalen oder neo-nazistischen Bewegung vergleichen.****

Rabbiner Adler lobte vor allem das Engagement des freiheitlichen EU-Abgeordneten Mag. Peter Sichrovsky für die orthodoxe Bewegung in Deutschland. Er bedankte sich für die Unterstützung und meinte, daß ohne die Bestellung Sichrovskys in das Europäische Parlament durch die FPÖ diese Unterstützung nicht möglich gewesen wäre.

Auch in den orthodoxen Zeitschriften in Israel wurde die FPÖ gegen die Angriffe verteidigt und die wichtige Arbeit Sichrovskys gewürdigt.
Rabbiner Adler betonte in mehreren Interviews, daß selbst Wiesenthal in einem Interview mit einer amerikanischen Journalistin einst behauptete, daß er von Jörg Haider noch nie eine antisemitische Bemerkung gehört habe.
Adler äußerte sich kritisch gegenüber den Verallgemeinerungen und der Propaganda gegen die FPÖ und forderte Israel auf, den Wählerwillen in einer modernen Demokratie auch zu respektieren.(Schluß)

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