Ederer: Neue Impulse für Wien als Biotech-Standort

Wien, (OTS) "Mit der Forschungskooperation zwischen
Boehringer Ingelheim(BI) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften(ÖAW) wird der Biotechnologiestandort Wien ganz entscheidende neue Impulse erhalten", sagte Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer anlässlich der Präsentation der geplanten Forschungskooperation zwischen dem internationalen Unternehmen Boehringer Ingelheim und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Aber auch für den Wissenschaftsstandort insgesamt ist dies ein ganz wesentlicher Schritt. Sowohl der Bund, der die laufenden Betriebskosten decken wird, als auch die Stadt Wien, die die Errichtung eines entsprechenden Gebäudes am Standort Bohrgasse finanzieren und das Grundstück zur Verfügung stellen wird, beweisen damit ihr Engagement für Forschung und Entwicklung, insbesondere auch im Zukunftsbereich der Biotechnologie.****

"Diese neue Initiative stellt eine ganz wichtige Ergänzung zu den weiteren Vorhaben der Stadt Wien im Bereich der Biotechnologie und insbesondere am Standort Bohrgasse dar und zeigt gleichzeitig, dass die bisherigen Aktivitäten der Stadt auf fruchtbaren Boden gefallen sind und Anerkennung gefunden haben" zeigte sich Ederer überzeugt.

Trotz der namhaften finanziellen Mittel, die seitens der
Stadt Wien in dieses Projekt investiert werden - erste Schätzungen gehen von einem Kostenrahmen von 200 Millionen Schilling aus -,
geht das Engagement der Stadt insgesamt weit darüber hinaus. Das Ziel, nicht nur wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, sondern auch Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie am Standort Bohrgasse anzusiedeln, ist bereits teilweise erreicht worden.
Erstes und prominentestes Beispiel ist die Firma Intercell, die
ihre Tätigkeit bereits aufgenommen hat und mit Beginn nächsten Jahres ihre endgültigen Räumlichkeiten, die sich gerade im fortgeschrittenen Baustadium befinden, beziehen wird. Diese werden auch von anderen Unternehmen, sowie Universitätsinstituten und einem K+ Kompetenzzentrum, sollte dieses genehmigt werden, genutzt werden. Die entsprechenden Mietverträge stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Darüber hinaus gibt es bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt Anfragen von Firmen beziehungsweise in Gründung befindlichen Unternehmen nach Räumlichkeiten am Standort, so daß es notwendig ist, weitere Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, soll die Entwicklung nicht blockiert werden. Die Stadt Wien wird daher in einer baulichen Einheit mit dem Gebäude für die Akademie der Wissenschaften weitere Räumlichkeiten in der Größenordnung von etwa 10 000m² errichten, die an Unternehmen vermietet werden, so daß für die Zukunft ein ausreichendes Platzangebot bereitsteht.

"Die Initiativen Wiens in der Biotechnologie sind aber nicht auf den Standort Bohrgasse beschränkt", betonte Ederer. Auch im Bereich der Universität für Bodenkultur und im Umfeld des AKH sind Entwicklungsmöglichkeiten gegeben. Es besteht daher die große Chance, dass in Wien in Zukunft nicht nur im wissenschaftlichen Bereich hervorragende Leistungen erbracht werden, sondern diese durch ein entsprechendes Unternehmensumfeld ergänzt und
gegenseitig befruchtet werden.

Abschließend wies Ederer darauf hin, dass "der Faktor Wissen in unserer Gesellschaft immer wichtiger wird und es gerade für einen hoch entwickelten Wirtschaftsstandort wie Wien unbedingt notwendig ist, diesen zu fördern." Die Verfügbarkeit von Wissen und die Möglichkeiten zu seiner zielgerichteten Anwendung sind
eine ganz entscheidende Standortfrage. "Mit der durch die Stadt unterstützten Kooperation zwischen BI und der ÖAW, die im übrigen beispielgebend für die konkrete Zusammenarbeit zwischen privaten Unternehmen und öffentlichen Forschungseinrichtungen ist, wird ein weiterer wichtiger Impuls für die Entwicklung Wiens als hoch entwickelter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort gesetzt", erklärte die Finanz- und Wirtschaftsstadträtin abschließend. (Schluss) sto

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