Görg: Neuer Impuls durch neues Bürohaus bei den Gasometern

Wien, (OTS) Anlässlich der Präsentation des Ergebnisses eines geladenen Architektenwettbewerbs für ein Bürohaus unmittelbar gegenüber den Gasometern, sagte Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg am Montag, dass das Siegerprojekt von Arch. Martin Kohlbauer, das die Fa. InvestConsult voraussichtlich im Spätherbst zu bauen beginnen wird, einen weiteren Impuls für das Entwicklungsgebiet Erdberger Mais darstellt.

"Die Entwicklungszone Erdberger Mais ist für die Stadt ein wichtiges Hoffnungsgebiet. Durch die attraktive Lage und infrastrukturelle Erschließung dieses "neuen" Stadtteiles erhofft sich die Stadt dort zukünftig ein hohes Entwicklungspotenzial," so Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg.****

Mit der Realisierung dieses Büroprojektes werde nun ein weiterer Baustein der Stadtentwicklungszone Erdberger Mais ein neuer Stadtteil mit direkter U Bahn-Verbindung in die Innenstadt, nahe gelegenem Autobahnanschluss und in Fußwegentfernung zum Erholungsraum Grüner Prater umgesetzt. Nach den Gasometern,
deren Revitalisierung bereits voll angelaufen sei, reiße nun durch dieses Projekt: ein neues Bürohaus in der Guglgasse, unmittelbar
an der zukünftigen U3 Station, die Bautätigkeit in diesem Gebiet fürs Erste nicht ab. Rege Bautätigkeit sei auch Indiz für Dynamik und Boom, die Wien als Wirtschaftsstandort derzeit erlebe, so der Vizebürgermeister.

Bürohaus "Der Adler und die Ameise" im Detail

Begonnen hat alles im Herbst 1998: Die Firma InvestConsult suchte einen neuen Standort für ihre Büroflächen und wurde von der Stadtplanung auf die Entwicklungsmöglichkeiten im Umfeld der Gasometer aufmerksam gemacht. Rasch war ein konkreter Bauplatz in der Guglgasse 37 gefunden, auf dem ein Bürohaus passend schien. Da die Stadt Wien zu diesem Zeitpunkt bereits Gestaltungskonzepte für den gesamten neuen Stadtteil ausarbeitete, wurde für das Bürohaus-Projekt ein Expertenverfahren vorgeschlagen.

Gegen Jahresende lagen die Anforderungen der Stadtplanung
fest: Einerseits sollte das neue Gebäude eine viergeschoßige Sockelzone aufweisen, andererseits waren einzelne höhere Bauteile durchaus erwünscht. Ein Viertel der Bauplatzfläche sollte jedenfalls unbebaut bleiben, um eine bessere Belichtung der Innenräume zu erreichen. Wichtig war auch die Forderung, entlang der hinteren und seitlichen Grundstücksgrenzen Durchfahrten freizuhalten; diese sollen bereits kurzfristig für den Lieferverkehr genutzt werden und langfristig bei Realisierung weiterer Neubauprojekte ein dichtes Wegenetz in diesem neuen Stadtteil ergeben.

Das Expertenverfahren, an dem fünf geladene Architekten teilnahmen, wurde im Frühling 1999 abgeschlossen; das
Siegerprojekt stammt von Architekt Martin Kohlbauer. Die Anforderungen der Stadt Wien waren bei diesem Projekt perfekt erfüllt und mit anspruchsvoller Architektur einer
"Stufenpyramide" aus Aluminium und Glas verbunden. Dann begannen Arch. Kohlbauer und die Quickborner Team Gesellschaft (dt. Büroexperten) mit dem "Feinschliff" am geplanten Bürohaus, um durch bestmögliche Raumaufteilung etc. eine möglichst wirtschaftliche Nutzung zu erreichen. Gleichzeitig wurden letzte Abstimmungen mit diversen Dienststellen der Stadt Wien getroffen etwa Baupolizei und Feuerwehr. 10 Monate nach Ankauf des Grundstücks liegt nun die Baugenehmigung vor.
Das End-Ergebnis des neuen Bürohauses, "Der Adler und die Ameise", das unmittelbar gegenüber der beiden ersten Gasometer liegt, zeichnet sich u.a. durch eine vielfältige Grundrissgestaltung aus:
Sämtliche Mieteinheiten sind vertikal und horizontal kombinierbar bis hin zu optionalen Treppensystemen. 80 Prozent der Mietflächen sind natürlich belichtet. Auch die Architekturdetails machen das Bürohaus zu einer unverwechselbaren "Adresse" allen voran das 10 m hohe Glasgewächshaus am Dach des Gebäudes.

Für die Stadt Wien bringt die Realisierung dieses Projekts einen weiteren Entwicklungsschub für den gesamten Erdberger Mais. Über kurz oder lang werden die Bilder von Architekt Kohlbauer für diesen Stadtteil Wirklichkeit werden: Wohnungen, Büros, Parkanlagen, Freizeiteinrichtungen vielleicht sogar Kaffeehäuser ...

Fakten und Details

9-geschoßiges, zentrales Gebäude mit 4-geschoßiger Mantelbebauung - das Dach krönt ein 10m hohes gläsernes, transparentes Gewächshaus

o Lobby: ca. 300m²
o Bistro im EG: ca. 240m²
o Bürofläche: ca. 21.000m²
o Lagerfläche: ca. 2.100m²
o Stellplätze: 207 Tiefgarage, 15 Kurzparkplätze im Freien
o Mietpreise: ab 160 Schilling pro Quadratmeter
o Baubeginn: voraussichtlich Herbst 1999
o Bauende: März 2001
(Schluss) lei

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