Pressegespräch ÖBB und Verbund

Kooperationen der zwei österreichischen Player am Energie- und Telekommarkt

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Verbund und ÖBB verstärken Kooperation

WIEN (OTS). ÖBB und Verbund verstärken ihre Zusammenarbeit am Telekom- und Stromsektor. Im Telekomgeschäft ziehen sie gemeinsam bei einer Kapitalaufstockung für tele.ring Telekom Service GmbH mit und halten somit weiterhin die syndizierte Sperrminorität. Die bewährte Kooperation bei Stromlieferungen des Verbund an die ÖBB wurde mit einem neuen Liefervertrag fortgesetzt.

Kapitalerhöhung bei tele.ring

7,6 Mrd. ATS wird der tele.ring 1999 an neuem Kapital zugeführt. tele.ring hat durch das Festnetzangebot 1012 PRIVAT und den Zuschlag der vierten Mobilfunklizenz enorm an
Bedeutung gewonnen. ÖBB und Verbund sind zu je 12,6 % (gesamt 25,2 %) an der tele.ring beteiligt und ziehen bei der anteilsmäßigen Aufstockung des Kapitals mit. Diese erfolgt durch eine Kapitalerhöhung bzw. durch Zuschüsse und ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen. Die weiteren Shareholder sind Mannesmann Eurokom GmbH mit 53,8 Prozent und Citykom Austria Telekommunikations GmbH mit 21 Prozent.

"tele.ring bleibt dadurch ein starker österreichischer Player, den wir beim Aufbau von GSM-Stationen und bei der Herstellung von Verbindungswegen zwischen den Basisstationen unterstützen werden", sagt ÖBB-Generaldirektor Dipl.-Ing. Dr. Helmut Draxler. "Mit unserem Mitziehen bei der Kapitalerhöhung wird klar, daß es für uns nicht nur eine Finanzbeteiligung ist, sondern daß wir in diesem zukunftsträchtigen Bereich auch weiterhin aktiv mitgestalten wollen", erklärt dazu der Sprecher des Vorstandes des Verbund, Dipl.-Ing. Hans Haider.

In diesem Zusammenhang weist Haider darauf hin, daß die ARGE Konzernunternehmen Verbund gemeinsam mit VA Tech Elin und ABB einen Großauftrag von tele.ring erhalten hat. Der Auftrag umfaßt die Errichtung von 500 GSM-Stationen auf Anlagen des Verbund.

Verbund-Strom für ÖBB

ÖBB und Verbund schließen einen 5-Jahres-Energievertrag ab.
Die ÖBB sind einer der größten Abnehmer des Verbund. Der Verbund liefert den ÖBB rund zwei Drittel ihres elektrischen Energiebedarfs. Im Stromgeschäft hat die Liberalisierung des Marktes in Österreich mit 19. Februar 1999 völlig neue Rahmenbedingungen geschaffen. Unter diesen neuen Bedingungen haben Verbund und ÖBB ein marktkonformes Vertragswerk abgeschlossen: Der Verbund liefert fünf Jahre lang mit jährlich 1245 GWh fast die gesamte Menge an Fremdstrom zu, die die ÖBB benötigen. Draxler: "Wir haben mit dem Verbund einen starken österreichischen Partner, mit dem wir nach harten Verhandlungen weiter erfolgreich kooperieren".

"Ein Partner, der von uns seit Jahrzehnten beliefert wird, hat mit dem neuen Vertrag zum Ausdruck gebracht, daß der Verbund auch unter den neuen Marktbedingungen ein verläßlicher Stromlieferant ist," betont Haider und unterstreicht die ökologische Seite der Stromlieferungen: "Die ÖBB werden weiterhin mit sauberem Verbund-Strom fahren."

Sauberer Strom aus Österreich

Die ÖBB benötigen im Jahr etwa die gleiche Menge Strom wie das Land Vorarlberg. Rund 180 Mio. Fahrgäste und 76 Mio. Tonnen Güter werden pro Jahr mit den ÖBB transportiert. Mit einem Gesamtstrombedarf von 2.100 GWh pro Jahr zählen die ÖBB zu einem der größten Verbraucher elektrischer Energie in Österreich. 88 % des Bahnstroms werden ausschließlich aus heimischer Wasserkraft erzeugt, wobei rund 1/3 von ÖBB-eigenen Wasserkraftwerken stammen.

Durch die fortschreitenden Verbesserungen der Schieneninfrastruktur in Österreich (mehrgleisiger Streckenausbau, Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeit etc.) und die Liberalisierung der Schienenmärkte ist in den nächsten Jahren weiterhin mit einem stetigen Anstieg des elektrischen Energiebedarfs zu rechnen.

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Mag. Michael H. Hlava
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