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Elexis: Durchbruch in der
Bildverarbeitung KMK Mess- und Systemtechnik GmbH wurde von Elexis erworben / Markt mit 700 Millionen DM Potenzial / KMK strebt globale Marktführerschaft an

Die Elexis AG, Frankfurt/M., seit Mai 1999 an der
Börse notiert, hat jetzt alle Anteile an der KMK Mess- und Systemtechnik GmbH, Schwerin, erworben. Damit hat die Elexis-Gruppe neben der BST Servo-Technik GmbH, Bielefeld, ein neues Standbein in dem stark wachsenden Bereich der Qualitätsüberwachung von Produktionsprozessen mittels Bildverarbeitung aufgebaut. KMK produziert Bildverarbeitungs- maschinen für die Inspektion von Gummidichtungen, zum Beispiel O-Ring-Dichtungen und Simmerringen. Auf diesem Gebiet seien weltweit nur drei Unternehmen tätig, wobei sich KMK als Technologieführer sieht. Höchste Qualität solcher Dichtungen wird in der Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie in der Pharmaindustrie benötigt. Kunden im mittleren Qualitätsbereich seien vor allem der Maschinenbau und die Heizungstechnik.

Elexis rechnet für das Jahr 2000 mit einem Umsatz der KMK in Höhe von zehn Millionen DM mit Wachstumsraten von mehr als 50 Prozent in den Folgejahren. Elexis knüpft an diesen Bereich hohe Ertragserwartungen. Weltweit entsteht ein Potenzial für diesen noch jungen, sich technisch weiterentwickelnden Bildverarbeitungsmarkt von mehr als 700 Millionen DM allein im Segment der Prüfung von Dichtungsringen. KMK sieht sich mit einem Entwicklungsvorsprung von zwei bis drei Jahren in der Software in einer technologischen Führungsrolle. Das Unternehmen will die globale Marktführerschaft übernehmen. Wie Walter Münnich, Vorstandsvorsitzender der Elexis AG, erklärt, bietet die Elexis-Gruppe KMK den Vorteil, das starke Wachstum zu finanzieren und den industriellen Ausbau des Unternehmens zu organisieren. Außerdem könne KMK künftig auch das Vertriebsnetz und das Marketing der Elexis-Gruppe nutzen. Zudem bestünden wesentliche Synergien im Einkaufs-Bereich.

Die von KMK angebotenen Bildverarbeitungsmaschinen werden den Angaben zufolge zu 90 Prozent im Ausland verkauft. Zu den Kunden würden weltweit die marktführenden Hersteller von Dichtungsringen gehören.

KMK habe Prüfsysteme auf der Basis von Bildverarbeitung erstmals beginnend vor drei Jahren verkauft. Die Produkte haben ihre Marktreife bewiesen. Im nächsten Jahr wollen nunmehr große Kunden Nachfolgeaufträge in nennenswertem Umfang bestellen, wird von Elexis erklärt. Die Investitionssumme je Maschine betrage 250.000 DM bis 300.000 DM.

Jährlich werden in der Welt Hunderte von Millionen Gummidichtungen hergestellt. Im oberen Qualitätsbereich würden zur Zeit täglich 20 Millionen und im mittleren Bereich 80 Millionen Gummidichtungen je Tag produziert und manuell einzeln überprüft. Dieser hohe manuelle Prüfaufwand sowie die verschärften Qualitätsbestimmungen namentlich in der Automobilindustrie zur Vermeidung von Rückholaktionen und die durchgehende Zuverlässigkeit des Prüfprozesses eröffnen den KMK-Bildverarbeitungsmaschinen die außerordentlichen Chancen ihrer Technologie.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Günter Amenda Medienagentur, Telefon 069 - 97 12 65-0, Fax: 069 - 97 12 65-99, E-Mail: Amenda@compuserve.com

11. Oktober 1999

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