Schlögl will Koalition mit FPÖ nicht generell ausschließen

Innenminister hält "Berührungspunkte" mit den Freiheitlichen für möglich und übt schwere Kritik an den Grünen

Wien (OTS) - Karl Schlögl, Innenminister und Vorsitzender der SPÖ-Niederösterreich, will gegenüber dem am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT nicht auschließen, daß es in Zukunft "in der einen oder anderen Frage Berührungspunkte mit der FPÖ geben kann". Schlögl weiter: "In der Politik kann man nie etwas für immer ausschließen. Das hängt davon ab, wie sich die FPÖ entwickelt." Seine Bedingungen an die Freiheitlichen: "Sie müßte sich von rechtsradikalen Erscheinungen distanzieren, keine menschenverachtende Politik machen und pakttreu werden." Über FPÖ-Chef Jörg Haider sagt Schlögl: "Ich glaube immer an das Gute im Menschen. Ich bin aber skeptisch, daß er persönlich für uns akzeptabel wird." Schwere Kritik übt der Innenminister hingegen an den Grünen und Liberalen in Zusammenhang mit der Causa Omofuma: "Sie haben die Verantwortung, daß das Thema Zuwanderung eskaliert ist. Sie haben den Boden aufbereitet für eine ausländerfeindliche Haltung mancher Menschen und daß Haider damit noch einmal punkten konnte." Konkret nannte Schlögl die grüne Menschenrechtssprecherin Terezija Stoisits und Parteichef Alexander van der Bellen: "Sie haben bewußt eine Diskussion forciert, die nicht verbindet, sondern trennt."

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