Wichtige Stellungnahme von Wüstenrot zur APA/OTS-Meldung der ALWOG vom 8.10.1999 (OTS 157 5 WI 0584 NEF007 II)

Salzburg (OTS) - 1.Richtig ist, dass die Bausparkasse Wüstenrot mit der ALWOG in einer langjährigen Geschäftstätigkeit steht und in dieser Zeit eine große Anzahl von Bauvorhaben realisiert wurde.

2.Unrichtig ist, dass Wohnungskäufer, die Barzahlungen an die
ALWOG geleistet haben, bedingungslos lastenfrei gestellt wurden. Zu ergänzen ist, dass die Darlehen der Bausparkasse Wüstenrot bis zur Übergabe der Wohnungen und Endabrechnung durch die ALWOG gewährt wurden.

3.Unrichtig ist, dass Wüstenrot laufend über die
wirtschaftliche Situation und Entwicklung der ALWOG informiert wurde. Die ALWOG hat lediglich die Jahresabschlüsse übersandt.

4.Unrichtig ist, dass die Darlehen der Bausparkasse Wüstenrot
für andere Firmenaktivitäten der ALWOG wie z.B. die Finanzierung von Projekten der META-Gruppe ausbezahlt wurden. Die Bausparkasse Wüstenrot hat den Baufortschritt der von ihr finanzierten Bauvorhaben der ALWOG ständig kontrolliert und nach Maßgabe dieses Baufortschrittes Auszahlungen geleistet.

5.Richtig ist, dass sich die Geschäftsführung der ALWOG im
späten Frühjahr dieses Jahres außerstande erklärt hat, die bisher erfolgte Bedienung der von Wüstenrot gewährten Darlehen weiter leisten zu können, weil die META-Gesellschaft, bei der die ALWOG Gelder der Wohnungskäufer veranlagt hatte, in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist. Wüstenrot wurde dahingehend informiert, dass diese wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch einen Börsegang der META-Gesellschaften überwunden werden könnten.

6.Unrichtig ist, dass die Bausparkasse Wüstenrot die grundsätzliche und in keiner Weise eingeschränkte Pfandfreilassung zugunsten Barzahlungskäufern abgegeben hat. Derartige Zusicherungen sind über Verlangen im Einzelfall gegeben worden und werden auch erfüllt.

Die Stellungnahme der ALWOG ist offensichtlich eine Schutzbehauptung, um zu verschleiern, dass die ALWOG - trotz ihres Versprechens gegenüber den Wohnungskäufern, die Pfandfreilassung zu verschaffen -die Gelder eben dieser Käufer zweckentfremdet verwendet und sich damit der Möglichkeit entledigt hat, dieses Versprechen auch tatsächlich einzulösen.

Die ALWOG stellt sich in dieser Stellungnahme als Opfer dar. Doch gibt es in dieser Causa "nur" zwei Geschädigte: Die Wohnungskäufer einerseits und die Bausparkasse Wüstenrot andererseits. Die Bausparkasse Wüstenrot hat sich in vielen Gesprächen um eine Lösung bemüht und war auch bereit, einen substantiellen Beitrag zu leisten. Auch die Haftpflichtversicherung des Verfassers der Kaufverträge, den die ALWOG und die Wohnungskäufer beauftragt haben, hat einen Beitrag von rund 20 Millionen in Aussicht gestellt. Nur die Geschäftsführung und die Gesellschafter der ALWOG sind nicht bereit gewesen, einen solchen Beitrag zu leisten.

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