Prammer: Nahezu 40 Prozent der Frauen haben SPÖ gewählt!

Frauen fallen nicht auf leere Versprechnungen a la

Wien (OTS) - Kinderscheck der "FPÖ-Buberl-Partie" hinein=

Nahezu 40 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen der
Frauen sind bei der Nationalratswahl 1999 auf die SPÖ entfallen. "Ein klares Signal, daß die SPÖ mit ihren Forderungen für Frauen absolut richtig liegt", betont Frauenministerin Barbara Prammer. Und eine klare Absage an Vorstellungen der FPÖ, die Frauen ausschließlich auf ihre Mutterrolle festlegt.

Wenn Frauen während einiger Jahre der Kinderbetreuung mit einem "Taschengeld" abgespeist werden, drängt sie das nachhaltig aus dem Erwerbsleben und verhindert eine dauerhafte finanzielle Eigenständigkeit. "Wie soll eine Frau nach 6 Jahren zuhause bei den heutigen Anforderungen am Arbeitsmarkt den Anschluß im Job nicht verlieren?", fragt sich Prammer.

Das Wahlverhalten der Frauen bedeutet eine deutliche Absage für die Politik der Freiheitlichen. Die SPÖ ist bei den Frauen mit 39 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen die mit Abstand stärkste Partei. Das geht aus aktuellen IFES-Daten hervor. Dieses Ergebnis bedeutet den klaren Auftrag, die von der SPÖ forcierte echte Chancengleichheit für die Frauen durchzusetzen, betont Prammer.

Echte Chancengleichheit für Frauen bedeutet den gleichbe-rechtigten Zugang zu Erwerbsarbeit. Sie bedeutet Aufstiegs-chancen im Betrieb und gleiches Einkommen für gleichwertige Arbeit. Außerdem ist es notwendig, Frauen während der Phase der Kinderbetreuung einerseits durch finanzielle Leistungen während der Karenz und andererseits durch ein qualitätsvolles Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen in ganz Österreich abzusichern. Darüber hinaus ist es notwendig, effektive Wiedereinstiegsmaßnahmen nach der Karenz zu setzen.

"Eine Politik der Chancengleichheit für Frauen heißt also Eigenständigkeit während des gesamten Lebensverlaufes bis hin ins Alter. Für diese Politik langfristiger Lebensperspektiven stehe ich als Frauenpolitikerin und dafür steht die SPÖ", stellt Prammer abschließend fest. (Schluß)

Rückfragen-Kontakt: Robert Wier, Büro Ministerin Prammer,

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