LR Votruba: Niederösterreich unterstützt Modellprojekte im Betreuungswesen

St. Pölten (SPI) - "Eines der wichtigsten Anliegen der Sozialpolitik ist der Auf- und Ausbau von Maßnahmen, die die Betreuung pflegebedürftiger Menschen gewährleisten und verbessern. Auch muß wesentlich zur Unterstützung der Familien Pflegebedürftiger beigetragen werden, um im Rahmen der Stabilität der gewohnten Umgebung für das Wohlbefinden und vielleicht sogar die Genesung der Menschen zu sorgen. Am vergangenen Dienstag hat die NÖ Landesregierung ein Förderpaket beschlossen, mit dem drei Modellprojekte im Betreuungswesen unterstützt werden", kommentiert LR Traude Votruba den aufgrund ihres Antrages gefassten Beschluss der NÖ Landesregierung.****

Im wesentlichen sind drei Modellprojekte für die Förderung vorgesehen:
1. Die Angehörigenbegleitung des NÖ Hilfswerks.
2. Tagesbetreuung Korneuburg der NÖ Volkshilfe.
3. Hospizinitiative NÖ der Caritas der Diözese St. Pölten und der Erzdiözese Wien.

"Die Angehörigenbegleitung des NÖ Hilfswerks sieht durch gezielte Beratung, Begleitung und Unterstützung der Angehörigen vor, daß auch schwerer pflegebedürftige Menschen zu Hause gepflegt und betreut werden können. Weiters werden Kurse und Dipl. Sozialarbeiter zur Verfügung stehen, um die Bedürfnisse der Kranken zu erkennen und zu berücksichtigen. Der Aufbau von Selbsthilfegruppen soll einen Erfahrungsaustausch zwischen Fachleuten und pflegenden Angehörigen ermöglichen", erklärt LR Votruba.

Das Tageszentrum Korneuburg der NÖ Volkshilfe ist eine teilstationäre Betreuungseinrichtung für Menschen mit psychischen und physischen Beeinträchtigungen, die ihren Alltag nicht mehr vollständig alleine bewältigen können. Der Besuch im Tageszentrum soll seinen Besuchern die Motivation, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, zurückgeben.

"Inklusive dem dritten Projekt, der "Hospizinitiative NÖ", wird eine Gesamtförderung von S 13.120.000,- vergeben. Die "Hospizinitative NÖ" zielt auf eine Zusammenarbeit von allen Anbietern und Trägern stationärer und mobiler Betreuung und den niedergelassenen Ärzten ab. Die Leitung und Koordination der Hospizinitiative soll mit hauptamtlichen und die Durchführung mit ehrenamtliche Mitarbeitern bewerkstelligt werden. Mit Gesprächen soll psychischer, sozialer und auch religiöser Beistand geboten werden, jedoch keine Pflege und Betreuung. Dafür sollen die Hausärzte in die palliativmedizinische (lindernde) Unterstützung eingebunden werden", umreißt die SP-Politikerin das Konzept des dritten Modellpunktes.

"Mit diesen drei Modellprojekten sollen neue Maßnahmen für pflegebedürftige Personen vorerst erprobt werden. Mein Dank gilt bereits im Vorhinein all jenen, die mit sozialem Engagement diese Modelle ganz sicher erfolgreich umsetzen werden und damit Niederösterreich noch ein Stückchen lebenswerter machen", betont LR Traude Votruba abschließend.
(Schluss) sk/fa

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