"Wien Modern" zum zwölften Mal

Wien,(OTS) Bereits zum zwölften Mal findet heuer - vom 2.
November bis 1. Dezember - das Festival "Wien Modern" statt.
Wiener Konzerthaus, Musikverein, Jugendstiltheater, aber auch Votivkirche und Wiener Eislaufverein sind unter dem Motto "Mythen, Riten" die Schauplätze von 34 Konzerten, einer Opernproduktion und verschiedenen Nebenveranstaltungen. 106 Werke von 55 Komponisten gelangen zur Aufführung, wobei besondere Schwerpunkte den Komponisten Tan Dun, Vinko Globokar, Iannis Xenakis, Giacinto Scelsi, Claude Vivier und Wolfgang Mitterer gewidmet sind. Uraufführungen werden von Salvatore Sciarrino, George Lopez,
Thomas Heinisch und Hans Zender zu hören sein.

Anlässlich der Programmpräsentation betonte Kulturstadtrat
Peter Marboe die Bedeutung von "Wien Modern" als größtes österreichisches Festival zeitgenössischer Musik in Österreich und als wesentlichen Beitrag zur Geltung Wiens als Musikstadt der Moderne. Die Kulturabteilung der Stadt Wien fördert das Festival mit neun Millionen Schilling, der Bund mit eineinhalb Millionen. Generalsponsor aus der Wirtschaft ist die Kapsch AG.

Der Generalpass um 890 Schilling (Studenten 560 Schilling) berechtigt zum Besuch aller Konzerte und ist ab sofort an den
Kassen des Wiener Konzerthauses und Musikvereins erhältlich.****

Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht vom
Eröffnungskonzert des Klangforums Wien unter der Leitung von Sylvain Cambreling im Musikverein bis zu einer Modeschau auf dem Platz des Wiener Eislaufvereins (neben dem Konzerthaus) zu den Klängen der Musik Wolfgang Mitterers, von dem außerdem das vor kurzem erfolgreich uraufgeführte Chor-Ensemble-Werk "Ka und der Pavian" in der Votivkirche präsentiert wird. Szenisch zu erleben ist Bruno Madernas Oper "Satyricon" in einer Koproduktion mit der Wiener Taschenoper im Jugendstiltheater am Steinhof. Unter der musikalischen Leitung Peter Rundels inszeniert Jewgenij Sitochin. Unter den weiteren Interpreten finden sich das RSO Wien, die Warschauer Philharmoniker, das RTV Sinfonieorchester Ljubljana,
das Ensemble Modern Frankfurt, das Schlagquartett Köln, das Nieuw Ensemble Amsterdam, das Ensemble Bang On A Can All Stars, die Dirigenten Ulf Schirmer, Tan Dun und Diego Masson sowie als
Solisten Kim Kashkashian, John Zorn, Markus Hinterhäuser und Stefano Scodanibbio. Irvine Arditti, dessen Quartett zu den absoluten Publikumsliebling bei Wien Modern zählt, bestreitet
einen Soloabend und feiert mit zwei Konzerten den 25. Geburtstag seines Spitzenensembles.

Abgerundet wird das Festival durch Komponistengespräche sowie
ein Symposion über Mythen und Riten in der Musik des 20. Jahrhunderts. Der 288 Seiten umfassende Almanach zu Wien Modern
ist ab sofort zum Preis von 98 Schilling an den Kassen des Wiener Konzerthauses und Musikvereins erhältlich. (Schluss) gab

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