Motz: Strompreissenkung in Niederösterreich

Auch am Gasmarkt gibt es Möglichkeiten der Preisreduktion

St. Pölten, (SPI) - "Im vergangenen Juni wurde LH Erwin Pröll vom NÖ Landtag aufgefordert, mit der EVN in Verhandlungen über eine umfassende Strompreissenkung für die Niederösterreichischen Haushalte einzutreten. Über das Verhandlungsergebnis ist bis heute nichts bekannt - ja die Bürgerinnen und Bürger warten noch immer auf entsprechende, durchaus marktkonforme Maßnahmen", stellt der Korneuburger SP-Landtagsabgeordnete Mag. Wolfgang Motz heute fest.****

"Festzustellen ist, dass die Strompreise in Niederösterreich derzeit zwar durchwegs im Mittelfeld - beispielsweise niedriger als in Kärnten, Salzburg, Burgenland und Oberösterreich liegen -, dennoch aber die internationale Strommarktliberalisierung und damit gesunkene Einkaufspreise für die Stromanbieter weitere Preissenkungen ermöglichen. Tatsache ist nämlich, dass die EVN rund 80 Prozent ihres im Land weiterverkauften Stromvolumens am internationalen Markt zukauft und damit nur mehr rund 20 Prozent des Stromvolumens an bestehende Stromlieferungsverträge mit Preisbindungen -beispielsweise mit dem Verbund - gebunden ist. Damit verbundene Verbilligungen des Einkaufs müssen sofort weitergegeben werden", so Abg. Motz weiter. Die NÖ Sozialdemokraten haben jedenfalls über diesen Sachverhalt gestern einen entsprechenden Antrag im NÖ Landtag eingebracht.

Auch im Bereich des Gasmarktes gibt es Möglichkeiten der Verbilligung für Konsumenten. Mehr als Hunderttausend Haushalte rund um Wien werden nämlich von Wien versorgt - und auf den Gaspreis wird von der Bundeshauptstadt ein 6prozentiger Zuschlag für diese Belieferung aufgeschlagen. "Dies ist längst nicht mehr zeitgemäß. Warum sollen Niederösterreicher, nur weil sie zufällig wenige Meter hinter der Landesgrenze wohnen, mehr für ihr Erdgas zahlen als die Wiener. LH Erwin Pröll ist aufgefordert, diese Benachteiligung für die Niederösterreicher raschest zu bereinigen und mit der Bundeshauptstadt Wien in Verhandlungen einzutreten", so Abg. Motz abschließend.
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