ots Ad hoc-Service: Edscha AG <DE0005633002> Zweistelliges Umsatzplus für Remscheider Automobilzulieferer Edscha steigert Ergebnis um mehr als ein Drittel

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Düsseldorf/Remscheid(ots Ad hoc-Service) - Zweistelliges Umsatzplus für Remscheider Automobilzulieferer Edscha steigert Ergebnis um mehr als ein Drittel

Die Edscha AG, Remscheid, setzte im Geschäftsjahr 1998/1999 ihren Wachstumskurs der Vorjahre fort. Der weltweit tätige Automobilzulieferer steigerte das Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 35 Prozent auf knapp 52 Millionen DM (26,5 Millionen EUR). Der Umsatz erreichte mit einem Zuwachs um elf Prozent auf 962 Millionen DM (492 Millionen EUR) eine neue Rekordmarke. Der Jahresüberschuß beläuft sich auf 5,9 Millionen DM (3 Millionen EUR), knapp 76 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang resultiert aus einem Anstieg des Ertragsteueraufwands sowie den Kosten des im März dieses Jahr erfolgten Börsengangs. Die Gesamtleistung des Unternehmens überschritt erstmals die Milliardengrenze. Sie erhöhte sich um 14 Prozent und betrug über l Milliarde DM (512 Millionen EUR). Das DVFA-Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres belief sich auf 16,7 Millionen DM (8,5 Millionen EUR). Hieraus resultiert ein DVFA-Ergebnis pro Aktie von 1,80 DM (92 Cent). Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,39 DM (20 Cent) je Aktie vor. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Edscha weltweit 4.084 Mitarbeiter. Dies sind 273 mehr als im Geschäftsjahr zuvor. In Deutschland waren 1.965 Mitarbeiter beschäftigt, an den ausländischen Standorten 2.119. "Die Entwicklung des Unternehmens zeigt kontinuierlich nach oben. Unsere Strategie geht auf", sagte Horst Kuschetzki, Vorsitzender des Vorstands der Edscha AG. "Vor allem unsere internen Anstrengungen zur Produktivitätssteigerung und die geplante Reduzierung von Anlaufkosten neuer Werke führten 1998/1999 zu einer Stärkung der Ertragskraft."

Entwicklung der Geschäftsbereiche Alle Geschäftsbereiche der Edscha Gruppe verzeichneten 1998/1999 zweistellige Umsatzzuwächse und leisteten einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis. Größter Umsatzträger bleibt weiterhin der Geschäftsbereich Karosserieprodukte. Hier konnten die Erlöse um zehn Prozent auf 796 Millionen DM (407 Millionen EUR) gesteigert und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 40,3 Millionen DM (20,6 Millionen EUR) erzielt werden. Der gute Geschäftsverlauf ist vor allem auf den Ausbau der weltweiten Präsenz und daraus resultierende Zusatzaufträge zurückzuführen. In den beiden wichtigsten Marktsegmenten Türscharniere und Türfeststeller baute Edscha seine Marktposition weiter aus. Hier hält das Unternehmen in Westeuropa einen Marktanteil von 70 Prozent und weltweit von 30 Prozent. Der Bereich Cabrio-Verdecksysteme erzielte einen Umsatzzuwachs um 17 Prozent auf knapp 129 Millionen DM (66 Millionen EUR) sowie ein EBIT von 7,6 Millionen DM (3,9 Millionen EUR). Verantwortlich hierfür waren vor allem die Neuanläufe verschiedener Fahrzeugtypen wie dem Volvo C 70, dem Audi TT Roadster und dem Rover Freelander. Der Umsatz mit Lkw-Schiebeverdecken erhöhte sich um 26 Prozent auf über 37 Millionen DM (19 Millionen EUR). Hierin enthalten sind erstmals die Umsätze der im Dezember akquirierten Mafca Industries, die mittlerweile als Edscha Mafca Components SAS firmiert. Mit einer Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen von über 13 Prozent war dieser Geschäftsbereich im Geschäftsjahr 1998/1999 die profitabelste Sparte im Unternehmen.

Im vergangenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz wegen der verstärkten internationalen Präsenz der Edscha Gruppe auf 53 Prozent (Vorjahr: 50 Prozent). Insgesamt stiegen die mit ausländischen Kunden erzielten Erlöse um 16 Prozent auf 506 Millionen DM (259 Millionen EUR). Der Inlandsumsatz erhöhte sich um 6 Prozent auf 456 Millionen DM (233 Millionen EUR).

Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung Der Edscha-Konzern hat 1998/1999 rund 41 Millionen DM (20,9 Millionen EUR) für Sachinvestitionen aufgewendet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen beliefen sich auf 30,7 Millionen DM (15,7 Millionen EUR). Die Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen um über 27 Prozent auf knapp 55 Millionen DM (22 Millionen EUR) und übertrafen damit deutlich das bereits hohe Vorjahresniveau. Am Umsatz gemessen bedeutet dies einen Anteil von 5,7 Prozent.

Verbesserte Bilanzstruktur Im Geschäftsjahr 1998/1999 verbesserte die Edscha AG durch den Börsengang und die damit verbundene Kapitalerhöhung ihre Bilanzstrukturen. Das Eigenkapital im Konzern hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt und betrug 217 Millionen DM (111 Millionen EUR). Damit stieg die Eigenkapitalquote auf 34,5 Prozent. Seit dem 31. März 1999 ist die Edscha-Aktie im Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Im Zuge des Börsengangs hat die Edscha AG das Grundkapital um knapp 45 Prozent auf 36,2 Millionen DM (18,5 Millionen EUR) erhöht. Der Bruttoerlös aus dem Börsengang betrug 72,6 Millionen DM (37,l Millionen EUR). Dabei wurde das angebotene Emissionsvolumen von 2,85 Millionen Aktien mehrfach überzeichnet. Der Ausgabepreis pro Aktie lag bei 13 EUR. "Mit dem Börsengang haben wir die notwendige Basis für ein weiteres substantielles und weltweites Wachstum unseres Unternehmens geschaffen", sagte Dr. Erich Bischoff, Vorstandsmitglied für Finanzen der Edscha AG.

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Edscha AG Barbara Meimeth Hohenhagener Straße 26-28 D 42855 Remscheid Tel. 02191.363-677 Fax 02191.363-471 e-mail bmeimeth@edscha.com

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