ARBÖ: Wie Motorrad- und Cabriofahrer Geld sparen können

Wien (ARBÖ) - Für Kraftfahrzeuge, die über die Wintermonate
nicht benützt werden, wie Motorräder oder Cabrios, gab es schon bisher die Möglichkeit, den Zulassungsschein und die Kennzeichentafeln für den Zeitraum von maximal einem Jahr bei
jener Behörde, die den Zulassungsschein ausgestellt hat -Verkehrsamt oder Bezirkshauptmannschaft - zu hinterlegen. Diese Vorgangsweise ist vom Prinzip her auch in diesem Jahr möglich.
Aber Achtung: Nicht in allen Bezirkshauptmannschaften liegen die Zulassungsagenden noch bei den Behörden!

Mab. Elisabeth Brugger-Brandau, volkswirtschaftliche Referentin
des ARBÖ: "Ist Ihr 'Zulassungsbezirk' bereits privatisiert, haben also die Haftpflichtversicherer die Zulassung und alles, was damit zusammenhängt, bereits übernommen, dann sind diese auch für die Stillegung während der Wintermonate zuständig." Im Rahmen der pauschalierten Zulassungsgebühren kostet der Vorgang dann auch nichts "extra”, während bei der Behörde noch jeder Vorgang eigens vergebührt wird. Eine aktuelle Übersicht über die Umstellungstermine für die einzelnen Bezirke können Sie über die Internet-Homepage des ARBÖ unter http://www.arboe.at abrufen.

Der Mindestzeitraum für die Hinterlegung der Kennzeichen wird
durch die Versicherungsbedingungen bestimmt. Üblich sind sechs Monate, andere - auch kürzere - Zeiträume können aber mit der Versicherung vereinbart werden. Die Ersparnis besteht in der anteiligen Haftpflicht-Versicherungsprämie und der anteiligen motorbezogenen Versicherungssteuer für den Hinterlegungszeitraum. Beide werden tageweise aliquot gerechnet. Gibt es auch eine Kaskoversicherung, verbleibt auch für den Hinterlegungszeitraum üblicherweise ein "Garagenrisiko”, die Prämienersparnis beträgt bei Vollkasko zwei Drittel, bei Teilkasko ein Drittel.

Als Alternative zur Kennzeichenhinterlegung bieten die meisten Versicherer für Krafträder spezielle Rabatte an: Zwischen 20 und 70 Prozent gegen die Verpflichtung, das Kraftrad entweder während eines festgelegten Zeitraumes (häufig ab 1. November, meist über vier Monate) nicht zu benützen oder ganz allgemein auf die Kennzeichenhinterlegung zu verzichten und daher das Fahrzeug während des ganzen Jahres benützen zu dürfen. Bei einem Schadenfall, wenn das Kraftrad während der vereinbarten Nichtbenützungsdauer trotzdem verwendet wurde, fällt ein Schadenersatzbeitrag zwischen 2.500 und 10.000 Schilling an, Versicherungsschutz besteht aber grundsätzlich. Ersparnis:
Prämienrabatt in der angebotenen Höhe. Die motorbezogene Versicherungssteuer wird für den gesamten versicherten Zeitraum eingehoben, daher in diesen Fällen für das ganze Jahr. Steuerersparnis wird daher bei diesen Vereinbarungen keine
bewirkt. Dafür fallen aber auch keine Verwaltungskosten an.

ARBÖ-Expertin Mag. Brugger-Brandau: "Welche der beiden Möglichkeiten günstiger ist, kann nur durch individuelle Berechnung ermittelt werden. In allen Fällen gilt jedenfalls: Die vereinbarten Zeiträume müssen genau eingehalten werden."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

e-mail: presse@arboe.at

ARBÖ Presse
Tel.: (01) 89121-244

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR/NAR