Destabilisierung Südosteuropas durch den Jugoslawienkrieg

Expertin referiert in St.Pölten über die zukünftigen Chancen

St.Pölten (NLK) - Mit dem Ende des Krieges im Kosovo und der NATO-Luftangriffe gegen Jugoslawien hat die Europäische Union einen Stabilitätspakt für Südosteuropa ins Leben gerufen. Wie realistisch die Chancen für eine wirtschaftliche Rekonstruktion und Demokratisierung tatsächlich sind, wird die Südosteuropa-Expertin Dr. Sabine Riedel in einem Vortrag in der Landesakademie in St.Pölten am kommenden Freitag, 8. Oktober, zu erörtern versuchen. Die wissenschaftliche Referentin am Südost-Institut München und Lehrbeauftragte an den Universitäten München und Magdeburg wird dabei auch die bisherigen Reformstrategien analysieren, die vor allem die internationalen Finanzinstitutionen von den Ländern Südosteuropas gefordert haben. Im Zentrum der Kritik steht nämlich die nüchterne Bilanz, daß kaum endogene Wirtschaftskräfte gestärkt und funktionierende Sozialsysteme aufgebaut wurden. Veranstaltet wird der Vortrag "Die Destabilisierung Südosteuropas durch den Jugoslawienkrieg" vom Österreichischen Ost- und Südosteuropa Institut und der NÖ Landesakademie. Telefonische Anmeldungen sind unter der Nummer 02742/294-7460 möglich.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK