Sympathieprogramm für Transporteure statt "alter Hüte"

Kritik am jüngsten "Aktionstag" der Gewerkschaften - Fachverband lehnt Negativpropaganda ab

PWK - Der Aktionstag der Gewerkschaften zum Thema Übermüdung und Fahrerausbeutung sei eine unnötige Pflichtübung, die von der mehrheitlich kommunistisch dominierten europäischen Transportarbeitergewerkschaft ausgehe, kritisiert der Geschäftsführer des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammmer Österreich, Rudolf-Christian Bauer: "Was die Gewerkschaften hier auftischen, sind alte Hüte. In Wirklichkeit ist die Sachdiskussion bereits viel weiter fortgeschritten." Der Fachverband habe mit seiner Aktion "Friends on the Road" ein Sympathieprogramm gestartet, das mit einer umfassenden Fahrerinformation und -schulung verbunden ist. ****

Mit Verkehrssicherheitsexperten laufen seit einigen Wochen Gespräche, um ein verstärktes Sicherheitstraining für Berufskraftfahrer auf die Beine zu stellen.

Entgegen anders lautenden Meldungen zeigten die Statistiken, dass die von Lkw verursachten Unfälle in den letzten Jahren um 5 % zurückgegangen sind. "Wenn ein Lkw an einem Unfall beteiligt ist, so sagt das noch nichts über die Verschuldensfrage aus", analysiert Bauer die Situation. Die Gewerkschaften verglichen leider immer wieder Äpfel mit Birnen und nützten die Tatsache einer Lkw-Beteiligung an Unfällen für ihre eigenen Zwecke aus. Ein durchschittlicher Lkw-Fahrer sei etwa 35 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Solche Leute unter Verkehrsrowdies einzureihen, sei eine sachlich völlig falsche Beurteilung.

Im Zusammenhang mit Lkw-Unfällen kritisiert der Fachverband auch die Baustellenbeschilderung und -kennzeichnung auf Autobahnen. Die Fahrbahnbreiten und -verschwenkungen seien z.T. so praxisfern angelegt, dass sie Lkw-Unfälle geradezu herausforderten.

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