VÖZ und Journalistengewerkschaft unterzeichnen Solidarpaket

Wien (OTS) - Am 1. Oktober wurde vom Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und der Journalistengewerkschaft das Gesamtpaket unterzeichnet, mit dem per 1. November 1999 erstmals rechtsverbindliche Verträge für ständige freie Mitarbeiter von Tages-und Wochenzeitungen die dem VÖZ angehören, in Kraft treten. Zeitgleich tritt damit der Spezialkollektivvertrag zur Regelung der Gehaltstabellen und der neuen Quinquennienbestimmungen für die bei österreichischen Tages- und Wochenzeitungen angestellten Redakteure, Redakteursaspiranten und Reporter in Kraft. Außerdem erfolgt ab diesem Zeitpunkt eine Neuregelung und qualitative Verbesserung der Aspirantenausbildung. Im Gegenzug werden bei der Honorierung festangestellter Redakteure und Reporter die Einstiegsgehälter etwas abgesenkt, außerdem wird die Quinquennienkurve verflacht. Übergangsbestimmungen sichern ältere und langdienende Journalisten ab.

Die nunmehr unterzeichneten Vereinbarungen für ständige freie Mitarbeiter umfassen die Regelung der Mindesthonorare -eingeschlossen Textbeiträge, Bildbeiträge, Zeitaufwand, Abstandshonorar, Infrastrukturpauschale -, der Verwertungsrechte sowie die Regelung hinsichtlich des Falles eines Beendigung der Zusammenarbeit. Für Pauschalisten wurde ein Mindestpauschale für den Fall vereinbart, dass ihre Leistung wenigstens im Ausmaß von 2/3 eines angestellten Reakteurs beträgt; zu diesem monatlichen Pauschale wird jeweils ein Zuschlag in der Höhe von 15 % bezahlt, der zur Eigen- und Altersvorsorge dienen soll.

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