Hofzuckerbäckerei Demel verwahrt sich gegen Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit

Wien (OTS) - Die Planungen für ein neues Kaffeehaus-Konzept im Demel führte in einigen deutschen Medien zu offenbar absichtsvollen Missverständnissen, die bis zum Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit gehen.

Demel-Geschäftsführer Frans-Jan Soede verwahrt sich mit Nachdruck gegen diese Vorwürfe.

Tatsächlich plant Demel, den bisher nur gelegentlich für Gäste zugänglichen 1. Stock während der gesamten Öffnungszeit des Kaffees den Gästen zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich ist jeder Gast, egal ob in oder Ausländer, in diesem neuen Bereich willkommen.

Der 1. Stock soll aber bewusst als ein Refugium der Ruhe und Kaffeekultur gepflegt werden, während bekanntlich im Erdgeschoss die Gäste-Fluktation groß und die Verweildauer eher kurz ist.

Der neue 1. Stock soll ein Angebot an Gäste sein, die an der Ruhe und Beschaulichkeit traditioneller Wiener Kaffeehauskultur interessiert sind. Zielpublikum ist damit automatisch der traditionelle Wiener Gast, der wieder verstärkt zum Besuch des Demel verführt werden soll. Ausländische Gäste sind erfahrungsgemäß eher an relativ kurzen Besuchen im Demel interessiert. Sie werden aber, das sei nochmals betont, auch im 1. Stock jederzeit und uneingeschränkt willkommen sein.

Frans-Jan Soede ist über die möglicherweise gezielt lancierten Vorwürfe bestürzt: "Mir, als gebürtigem Niederländer, liegt es ganz und gar fern, Ausländer von Inländern zu trennen. Schließlich bin ich selbst eigentlich nur ein Gast in Österreich. Wir sind stolz darauf, dass 70 Prozent unserer Gäste Ausländer sind, wollen aber mit dem neuen Angebot auch verstärkt den Wiener Gast ansprechen.

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