Haupt: Arbeitsmarkt: "SPÖ weckt falsche Hoffnungen"

Wien, 1999-10-01 (fpd) - Als "Wecken falscher Hoffnungen" bezeichnete heute der freiheitliche Sozialsprecher Abg. Mag. Herbert Haupt die euphorischen Äußerungen von Hostasch zu den September-Arbeitsmarktdaten.****

"Bereits im Juni haben sich kritische Journalisten darüber gewundert, daß die meisten Schulungsparkplätze für Arbeitslose im Oktober - also nach der Wahl - enden. So werden die tatsächlich aussagekräftigen Daten über die Lage am österreichischen Arbeitsmarkt erst Mitte bis Ende November verfügbar sein", erklärte Haupt.

"Diametral zu den Interessen der älteren Menschen am Seniorentag steht die Entwicklung am Arbeitsmarkt für ältere Arbeitslose. Da Hostasch diese sowieso bereits von der Arbeitslose direkt in die Frühpension zu schicken gedenkt, zahlen sich hier offensichtlich auch keine Schulungen zur Statistikverschönerung mehr aus", kritisierte Haupt.

"Alle Ablenkungsmanöver von Hostasch, Prammer und Klima nützen nichts, wenn die genaue Analyse der Arbeitsmarktdaten des Hauptverbandes der Sozialversicherung zeigt, daß Frauen am Arbeitsmarkt nun endgültig von besser bezahlten Vollarbeitsplätzen in die Teilzeitarbeit von Niedriglohnbranchen verwiesen werden und sich die Schere zwischen Männer und Fraueneinkommen noch stärker öffnet", so Haupt.

"Verlierer der derzeitigen Politik sind nach wie vor die Frauen in Teilzeitarbeitsplätzen, die nicht zum Leben reichen und ältere Menschen, für die sich auch alle namhaften Pensionsexperten eine verbesserte Dynamik am Arbeitsmarkt weiterhin nur wünschen können, schloß Haupt.

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