Das Leopold Museum - www.leopoldmuseum.org

Wien (OTS) - Mit dem Richtfest am 1. Oktober 1999 beginnt für das Leopold Museum im Wiener Museumsquartier die Phase der konkreten inhaltlichen Planung. Im Dezember 2000 wird der Neubau fertiggestellt, die Eröffnung erfolgt im Sommer 2001.

Zahlen und Ausstellungseinheiten

Bei einer Gesamtnutzungsfläche von 12.600 m2 verbleiben an Ausstellungsfläche 5400 m2 und für das Depot 900 m2. Die Ausstellungsfläche ist auf fünf Etagen verteilt: Eingangsebene, zwei Untergeschosse, zwei Obergeschosse. Zwei Zwischengeschosse für einen Museumsshop, ein Cafe mit Ausblicksterrasse auf den Haupthof des Museumsquartiers sowie ein Auditorium für 120 Personen im ersten Untergeschoß. Administration, Restaurierung und Bibliothek sind im revitalisierten Altbau untergebracht.

Was gezeigt wird

Das Leopold Museum besitzt über 5200 Objekte mit Schwerpunkt österreichische Malerei des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung umfaßt die weltweit größte Anzahl von Gemälden und Grafiken Egon Schieles, sowie eine Reihe von Hauptwerken von Herbert Boeckl, Hans Böhler, Albin Egger Lienz, Anton Faistauer, Richard Gerstl, Josef Hoffmann, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Anton Kolig, Alfred Kubin, Kolo Moser und aus dem 19. Jahrhundert Ferdinand Georg Waldmüller, Anton Romako, Emil Jakob Schindler, Carl Schuch u.a. Darüber hinaus enthält die Sammlung Leopold wesentliche Gegenstände des österreichischen Kunstgewerbes um 1900 und zahlreiche Objekte aus Schwarzafrika und Ozeanien.

Neben der permanenten Schau sind regelmäßige Sonderausstellungen vorgesehen. Sie sollen durch begleitende Veranstaltungen - Vorträge, Symposien, Musik, Theater - ergänzt werden. Geplant ist auch der Ausbau der Präsenz im Internet.

Vorläufig geplante Präsentation im Haus

2. OG: Expressionismus (weltberühmte Schiele-Sammlung)
1. OG: österreichische Zwischenkriegszeit
EG: Jugendstil
UG: 19. Jahrhundert sowie Grafik und Sonderausstellungen

Durch Leihgaben und Wanderausstellungen erreichen Teile der Sammlung noch vor der Präsentation im eigenen Museum die Öffentlichkeit. In den vergangenen Jahren wurden bei der Schau "Egon Schiele - Die Sammlung Leopold" mancherorts mehr als 100.000 Besucher gezählt:

  • Kunsthalle Tübingen, 1995
  • Kunstsammlungen NRW, Düsseldorf, 1996
  • Kunsthalle Hamburg, 1996
  • Neue Galerie Graz, 1997
  • Museum of Modern Art, New York, 1997
  • Picasso Museum, Barcelona, 1998
  • Minoritenkloster, Tulln a.d. Donau (Geburtsstadt Egon Schieles), 1998

Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum/Innsbruck feierte sein 175-Jahr-Jubiläum mit 56 Werken aus der Sammlung. Die Ausstellung "MenschenBilder. Egon Schiele und seine Zeit - Meisterwerke aus der Sammlung Leopold" zeigte den Aufbruch der Moderne in Österreich, die sich in den Bildern als Weg zwischen Tradition und den "neuen" Strömungen Secessionismus und Expressionismus manifestierte.

Im nächsten Jahr werden im Rahmen der "Expo 2000" in Hannover im Ausstellungshaus der "Kestner-Gesellschaft" vom 16.06. bis 4.09.2000 mehr als 200 Exponate zu sehen sein, die anschließend nach Valle d'Aosta (Italien) wandern werden.

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Rückfragen & Kontakt:

Leopold Museum Privatstiftung,
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Fax: (+43 1) 523 58 86,
email: leopoldmuseum@leopoldmuseum.org
Mag. Romana Schuler
Presse: Ute Weber

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