- 01.10.1999, 12:26:26
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VP-Strobl: ÖVP bekennt sich zur Mündigkeit der Bürger=
Freiheitliche sind bildungspolitisch ideenlos
Wien (ÖVP-Klub) "Die ÖVP ist die einzige Partei, die in der
Bildungspolitik für die Vielfalt und die Freiwilligkeit steht",
stellte heute der Bildungssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Walter
STROBL fest. Freiheitliche und Sozialisten stünden beide für die
Zwangsbeglückung. "Die SPÖ hat sich nach wie vor von ihren
Einheitsschulideen nicht verabschiedet, die FPÖ will die Schüler und
Eltern nur durch Verbote bevormunden." Die ÖVP stehe für die
Mündigkeit der Bürger selbst zu entscheiden, welche Schule für sie
persönlich die beste sei.
"Die Wiener ÖVP bekennt sich ganz klar zur Durchführung von
Schulversuchen, nur aus ihnen kann man erkennen, ob sich Modelle auch
tatsächlich bewähren", so STROBL. Sollte sich herausstellen, daß der
SPÖ-Schulverbund gescheitert ist, dann werde es von seiten der ÖVP
künftig dafür auch keine Zustimmung mehr geben. Bisher könne man
allerdings darüber keine konkrete Aussage treffen, da die diskutierte
Studie der Wiener ÖVP noch nicht vorliege.
"Wir sind auch die einzige Fraktion, die ein konkretes alternatives
Modell zum SP-Schulverbund kreiert und auch durchgesetzt hat",
erklärte STROBL und verwies dabei auf das ÖVP-Modell der kooperativen
differenzierten Hauptschule mit vertikaler Anbindung an
weiterführende Schulen. Die bildungspolitische Ideenlosigkeit der
Wiener Freiheitlichen sei ohnehin allgemein bekannt, bei den
freiheitlichen Bildungspolitikern handle es sich zumeist um
Ahnunglose in solchen Fragen. "Ich habe jedenfalls von der FPÖ noch
keinen einzigen konstruktiven oder durchführbaren bildungspolitischen
Ansatz gehört." Ein lapidares NEIN zur Gesamtschule könne man nicht
unter die Rubrik "aktive Bildungspolitik" reihen. STROBL bekräftigte
aber auch einmal mehr den Widerstand der Volkspartei gegen die
Gesamt- und Einheitsschulideen der Sozialisten. Die Konzepte der
Volkspartei in Schul- und Bildungsfragen seien den handelnden
Personen ausreichend bekannt, jetzt sei es an der Zeit diese
Vorschläge endlich umzusetzen. ***
Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Daniel KOSAK (Pressesprcher)
Tel.: (01) 4000/81915
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