Daniel Barenboim verlängert Vertrag als Leiter des Chicago Symphony Orchestra bis zur Saison 2005/2006

Chicago (ots-PRNewswire) - Der musikalische Direktor Daniel Barenboim und das Chicago Symphony Orchestra haben gaben bekannt, dass Daniel Barenboim seinen Vertrag als musikalischer Leiter des Orchesters bis einschließlich der Saison 2005/2006 verlängert hat. In seinem bisherigen 3-Jahres-Vertrag war vorgesehen, dass er das Orchester bis zur Saison 2002/2003 leitet. Mit seiner Ernennung im Jahre 1991 ist Daniel Barenboim der neunte musikalische Leiter des Chicago Symphony Orchestra.

"In der Musikwelt von heute ist es notwendig, bei der
Entwicklung großer künstlerischer Projekte weit im Voraus zu planen. Das Chicago Symphony Orchestra und ich haben uns in der Planung zukünftiger Unternehmungen nach vorn bewegt, und ich halte es für sehr wichtig, meine Position hier durch die nächsten sieben Spielzeiten hindurch zu festigen", sagte Daniel Barenboim. "Diesem Orchester gilt meine ganze Liebe, und ich freue mich, meine Arbeit mit ihm fortzusetzen und aufregende neue Projekte in Chicago in die Tat umzusetzen."

"Ich bin überaus erfreut, diese wunderbare Neuigkeit mitteilen zu können", sagte der Präsident des Chicago Symphony Orchestra, Henry Fogel. "Die erfolgreiche Fertigstellung des Symphony Center - einem musikalischen Zentrum für die ganze Stadt Chicago - ist auf die künstlerischen Visionen und Führungsqualitäten von Daniel Barenboim zurück zu führen. Jetzt, da wir den erforderlichen Spielraum haben, sind wir außerordentlich erfreut, langfristig mit ihm zu arbeiten, um unser Heim mit einer innovativen Programmgestaltung zu füllen."

Der Grundstock für drei programmatische Themen, die als Teil des Abonnement-Programms des Chicago Symphony Orchestras in der kommenden Saison vorgestellt werden, wurde bereits gelegt: Mahler und die Moderne im Herbst 2000, eine Verdi Jubiläumsfeier im Frühjahr 2001 und Wagner und die Moderne im Herbst 2001.

Der Schwerpunkt auf Mahler und die Moderne im Herbst 2000 wird die Entwicklung der Musik Mahlers zeigen, die zusammen mit den Werken lebender Komponisten vorgestellt wird. Diese Aufführungen werden im Kontrast zum kreativen Prozess zweier Fin des Siecles stehen, in dem die Perspektiven beider Jahrhundertwenden näher beleuchtet werden -des 19. und des 20. Jahrhunderts.

Das Herzstück der Feiern zum Verdi Jubiläum im Frühjahr 2001 zu Ehren des 100. Todestages des Komponisten wird die Aufführung seines Requiems mit einer absoluten Starbesetzung sein: Sopran Deborah Voigt, Mezzosopran Violetta Urmana, Tenor Johann Botha und Bass
Rene Pape. Zu den weiteren Konzerten des Chicago Symphony Orchestra werden das für Orchester komponierte Streichquartett von Verdi und seine "Vier Sakralen Stücke" mit dem Chicago Symphony Chorus gehören. Zu Beginn und Ende der CSO Abonnement-Wochen wird den Konzertbesuchern mit Konzerten ein Einblick in die kleineren Werke des Komponisten vermittelt.

Eine vollständige konzertante Fassung der Wagner-Oper Tristan und Isolde - mit Waltraud Meier, die nach ihrem großen Erfolg als Isolde bei den Bayreuther Festspielen nach Chicago zurückkehrt, und Goesta Winbergh als Tristan - wird das Thema des Chicago Symphony Orchestra im Herbst 2001 verankern: Wagner und die Moderne. In weiteren Aufführungen wird der erste Akt aus "Die Walküre" mit Angela Denoke (ihr Debüt in Amerika), Peter Seiffert und John Tomlinson sowie Orchesterauszüge aus der Götterdämmerung zur Aufführung kommen.

Zur Untrestützung der programmatischen Themen, die sich durch die Abonnements-Saison des Orchesters ziehen, haben Daniel Barenboim und das Chicago Symphony Orchestra mit den Plänen für ein großes internationales Festival im Frühjahr 2003 in Chicago begonnen. Das Projekt, das sich zur Zeit in Arbeit befindet, wird bekannt gegeben, wenn die Pläne dafür abgeschlossen sind. Es soll ein Zusammentreffen unterschiedlicher Kunstformen mit dem Chicago Symphony Orchestra in dessen Zentrum werden.

Durch seine häufigen Tourneen im In- und Ausland bringt Daniel Barenboim das Chicago Symphony Orchestra weiterhin dem Publikum in aller Welt nahe und verbessert damit den Ruf des Orchesters und der Stadt Chicago. Über die laufenden Tourneepläne und die weiteren Auftritte des Chicago Symphony Orchestra in der Carnegie Hall hinaus werden Daniel Barenboim und das CSO eine spezielle dreijährige Partnerschaft mit den renommierten Festspielen von Luzern in die Wege leiten, die im Sommer 2001 beginnt. Als Ergänzung zu den Konzerten des Chicago Symphony Orchestra bei seinen Auftritten in Luzern werden Kammerkonzerte mit Daniel Barenboim und Mitgliedern des Orchesters ebenso wie Bildungsprogramme geboten.

Daniel Barenboim und das CSO entwickeln zur Zeit weitere künstlerische Inititativen für die Zukunft. Diese werden bekannt gegeben, sobald die Pläne abgeschlossen sind.

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