Viennale: Ein Fest für Filmfreunde

Wien, (OTS) Rund 100 Spiel- und Dokumentarfilme, dazu
Kurzfilme, eine Retrospektive, Tributes etc: die Viennale 1999 präsentiert sich vom 15. Bis 27. Oktober wieder als Fest für Filmfreunde, bei dem die neuesten Produktionen arrivierter Regisseure ebenso zu sehen sind wie interessante Filme aus allen Erdteilen, Neues, Innovatives wie auch lange nicht Gesehenes und fast Vergessenes. Kulturstadtrat Peter Marboe, der am Freitag gemeinsam mit Hans Hurch und Peter Konlechner das Programm vorstellte, unterstrich, die Viennale sei eines der bedeutendsten Festivals in Europa. Mit dem Dreijahresvertrag durch die Stadt
Wien, der Gewinnung des Hauptsponsors Creditanstalt und der Präsidentschaft Eric Pleskows habe das Festival auch eine neue Basis für die Zukunft gewonnen. Marboe wies weiters darauf hin, dass die noch vor einem Jahr gefährdet erschienene Kinolandschaft der Wiener Innenstadt nun gesichert sei: mit dem Gartenbaukino,
dem Metro, der Urania und dem Stadtkino stünden der Viennale Filmtheater zur Verfügung, die auch sonst aufgaben für die Zukunft hätten. Dies sei auch der durch die Stadt Wien beschlossenen Kinoförderung zu danken. Weiters wies der Stadtrat die Reform der Filmfinanzierung in Wien mit der Budgetaufstockung auf das
Doppelte hin.****

Die Viennale wird am 15 Oktober mit Robert Altmans "Cookie’s Fortune" eröffnet, Leon de Winter hält die Eröffnungsrede des Festivals. Abschlussfilm am 27. Oktober ist " Todo sobre mi Madre" von Pedro Almodovar. Eine Gala ist auch dem in Venedig
erfolgreiche österreichischen Film "Nordrand" von Barbara Albert gewidmet. Im Hauptprogramm des Festivals sind nicht nur die
neuesten Filme von Regisseuren wie Leos Carax (Pola X), David Cronenberg (eXistenZ), David Lynch (The Straight Story) etc. zu sehen , sondern auch Filme, die Wien im Normalverleih nicht erreichen werden wie David Mamets "The Winslow Boy", Arbeiten
junger Filmemacher wie Erick Zonca (Le petit Voleur) und ein Spektrum des weltweiten Filmschaffens.

Als wichtige Schiene des Festivals positioniert sich einmal
mehr der Dokumentarfilm, der mit amerikanischen und europäischen Beispielen des Genres aufwartet. Auch der Kurzfilm wird als künstlerisch eigenständige Form präsentiert.

Neu ist die Reihe "Auf den zweiten Blick", die die
Wiederbegegnung mit älteren Filmen - wieder entdeckt, neu
bewertet, oft auch rekonstruiert - ermöglicht. Die Tributes der "Viennale" gelten Maureen O’ Hara, dem Kameramann Christopher Doyle und der Produktionsgesellschaft "LES FILMS D’ICI".
Das österreichische Filmmuseum zeigt zur Viennale einen Retrospektive des Schaffens des indischen Filmemachers Satyajit
Ray.

Karten für die Viennale gibt es ab Samstag, 2. Oktober im
Hotel Hilton, wo sich auch das Gäste- und Pressebüro des Festivals befindet (täglich 10 bis 20 Uhr), im Generali-Center in der Mariahilfer Straße (Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 17 Uhr) und - zu den gleichen Uhrzeiten - in der Schottentorpassage. Telefonische Kartenreservierung unter der Nr. 713 2000 täglich von 10 bis 20 Uhr. (Schluss) gab

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