- 01.10.1999, 12:08:34
- /
- OTS0187
Viennale: Ein Fest für Filmfreunde=
Wien, (OTS) Rund 100 Spiel- und Dokumentarfilme, dazu
Kurzfilme, eine Retrospektive, Tributes etc: die Viennale 1999
präsentiert sich vom 15. Bis 27. Oktober wieder als Fest für
Filmfreunde, bei dem die neuesten Produktionen arrivierter
Regisseure ebenso zu sehen sind wie interessante Filme aus allen
Erdteilen, Neues, Innovatives wie auch lange nicht Gesehenes und
fast Vergessenes. Kulturstadtrat Peter Marboe, der am Freitag
gemeinsam mit Hans Hurch und Peter Konlechner das Programm
vorstellte, unterstrich, die Viennale sei eines der bedeutendsten
Festivals in Europa. Mit dem Dreijahresvertrag durch die Stadt
Wien, der Gewinnung des Hauptsponsors Creditanstalt und der
Präsidentschaft Eric Pleskows habe das Festival auch eine neue
Basis für die Zukunft gewonnen. Marboe wies weiters darauf hin,
dass die noch vor einem Jahr gefährdet erschienene Kinolandschaft
der Wiener Innenstadt nun gesichert sei: mit dem Gartenbaukino,
dem Metro, der Urania und dem Stadtkino stünden der Viennale
Filmtheater zur Verfügung, die auch sonst aufgaben für die Zukunft
hätten. Dies sei auch der durch die Stadt Wien beschlossenen
Kinoförderung zu danken. Weiters wies der Stadtrat die Reform der
Filmfinanzierung in Wien mit der Budgetaufstockung auf das
Doppelte hin.****
Die Viennale wird am 15 Oktober mit Robert Altmans "Cookie’s
Fortune" eröffnet, Leon de Winter hält die Eröffnungsrede des
Festivals. Abschlussfilm am 27. Oktober ist " Todo sobre mi Madre"
von Pedro Almodovar. Eine Gala ist auch dem in Venedig
erfolgreiche österreichischen Film "Nordrand" von Barbara Albert
gewidmet. Im Hauptprogramm des Festivals sind nicht nur die
neuesten Filme von Regisseuren wie Leos Carax (Pola X), David
Cronenberg (eXistenZ), David Lynch (The Straight Story) etc. zu
sehen , sondern auch Filme, die Wien im Normalverleih nicht
erreichen werden wie David Mamets "The Winslow Boy", Arbeiten
junger Filmemacher wie Erick Zonca (Le petit Voleur) und ein
Spektrum des weltweiten Filmschaffens.
Als wichtige Schiene des Festivals positioniert sich einmal
mehr der Dokumentarfilm, der mit amerikanischen und europäischen
Beispielen des Genres aufwartet. Auch der Kurzfilm wird als
künstlerisch eigenständige Form präsentiert.
Neu ist die Reihe "Auf den zweiten Blick", die die
Wiederbegegnung mit älteren Filmen - wieder entdeckt, neu
bewertet, oft auch rekonstruiert - ermöglicht. Die Tributes der
"Viennale" gelten Maureen O’ Hara, dem Kameramann Christopher
Doyle und der Produktionsgesellschaft "LES FILMS D’ICI".
Das österreichische Filmmuseum zeigt zur Viennale einen
Retrospektive des Schaffens des indischen Filmemachers Satyajit
Ray.
Karten für die Viennale gibt es ab Samstag, 2. Oktober im
Hotel Hilton, wo sich auch das Gäste- und Pressebüro des Festivals
befindet (täglich 10 bis 20 Uhr), im Generali-Center in der
Mariahilfer Straße (Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10
bis 17 Uhr) und - zu den gleichen Uhrzeiten - in der
Schottentorpassage. Telefonische Kartenreservierung unter der Nr.
713 2000 täglich von 10 bis 20 Uhr. (Schluss) gab
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Martin Gabriel
Tel.: 4000/81 854
e-mail: gab@gku.magwien.gv.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK/NRK






