Maderthaner: Tüchtige Beamte vor den Vorhang!

"Ein Herz für Bürger": Wirtschaftskammer, Gewerkschaft und

KURIER zeichneten Beamte für herausragende Leistungen aus =

pwk - Donnerstag abends ehrten der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Maderthaner, der Vorsitzende der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer und der stellvertretende Chefredakteuer des KURIER, Christoph Kotanko, öffentlich Bedienstete für besonders hervorstechende Leistungen. Im Rahmen der gemeinsam durchgeführten Aktion 'Ein Herz für Bürger' waren in hunderten Einsendungen Beamte für einen Preis vorgeschlagen worden, weil sie ihren Dienst besonders bürgerfreundlich gestalten. Eine Fachjury unter Leitung von Volksanwältin Ingrid Korosec wählte in vier Kategorien fünf Preisträger aus. ****

Im Bereich Verwaltung war das Finanzamt Eisenstadt der eindeutige Sieger. Besonders gelobt wird seine Serviceorientierung gegenüber dem Steuerzahler. Im Bereich Sicherheit ging der Preis ex aequo an die Gendarmen Egon Lorenz und Walter Strolz für deren mutigen Einsatz bei der Lawinenkatastrophe in Galtür. In der Kategorie Bildung konnte das Bundesgymnasium Josefstraße in St. Pölten den Sieg erringen, weil die Schülerbetreuung und -Förderung dort sehr hoch gehalten wird. Und nicht zuletzt wurde Frau Sylvia Orasche vom AKH Wien im Bereich Gesundheit neben anderen Leistungen dafür ausgezeichnet, dass sie den letzten Wunsch eines Todkranken, in seine Heimat zurückzukehren, realisieren half.

Bei der Preisverleihung in der Wirtschaftskammer Österreich -jeder Gewinner erhielt als Auszeichnung 25.000 Schilling - erklärte Präsident Maderthaner, die Aktion 'Herz für Bürger' sei der Versuch durch jährliche Auszeichnungen, durch eine positive Motivation eine neue, bessere Kunden- und Dienstleistungs-Orientierung im öffentlichen Dienst zu schaffen: "Holt die Tüchtigen vor den Vorhang! Das war auch unser positiver Antrieb, als wir 1997 erstmals den tüchtigsten und schnellsten Beamten Österreichs mit dem Titel 'Amtsmanager des Jahres' ausgezeichnet haben. Wir dachten uns, damit Motivation für das schnellere Abwickeln eines Betriebsanlageverfahrens zu schaffen. Und der Erfolg gibt uns recht. So konnte - eben durch die Motivation als Österreichs raschester Beamter zu gelten - die Dauer der Anlagegenehmigungsverfahren von 255 auf 85 Tage, also fast um ein halbes jahr reduziert werden."

Maderthaner bekannte sich vor den ausgezeichneten Beamten aber auch zu der Standortpartnerschaft, die im Juni zwischen der Gewerkschaft öffentlicher Dienst und der WKÖ abgeschlossen wurde: "Eine gut funktionierende Verwaltung, gute Schulen etc. sind auch ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft. Mit diesem Abkommen fördern wir eine moderne und effiziente Verwaltung, die den Herausforderungen des globalen Wettbewerbs gewachsen ist und den Wirtschaftsstandort Österreich stärkt. Ziel ist die Optimierung der Verwaltungsabläufe sowie die Vermeidung unnötiger bürokratischer Belastungen für Bürger und Unternehmer." Und letztlich sei ein solches Abkommen zwischen Gewerkschaft und WKÖ auch ein Beweis dafür, "dass man in Österreich in Form der Sozialpartnerschaft dialogfähig ist. Und durch diesen Dialog gelingt es uns auch, erfolgreich zu sein."
(Schluß) RH

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß