Ederer: Wien als Zentrum für biotechnologische Forschung

Wien, (OTS) "Die Stadt Wien verstärkt ihre Bemühungen, um die Entwicklungen in der biotechnologischen Forschung zu
unterstützen", sagte Finanz- und Witschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer Freitag bei einer Pressekonferenz im Lilly Area Medical Center Vienna. Eines der Ziele sei es, eine stärkere Positionierung der in Wien ansässigen Biotech-Branche zu
erreichen.

"Die durch die offensive Wirtschafts- und Technologiepolitik
Wiens hervorgerufene positive Entwicklung im Technologiebereich
hat neben anderen strukturpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auch entsprechenden Anteil an der Trendwende am Arbeitsmarkt", erläuterte Ederer. Die Gemeinde Wien habe innerhalb ihrer technologiepolitischen Aktivitäten eine Reihe von Projekten geplant, die der Innovation und Biotechnologie gewidmet seien. In Wien wird an verschiedenen Standorten sehr erfolgreich biotechnologische Forschung betrieben. Derzeit wird der bestehende Biotechnologiestandort Bohrgasse weiter ausgebaut. Nachdem nun sichergestellt ist, dass der Bund die laufende Finanzierung übernehme, wird die Stadt Wien ein weiteres Forschungszentrum der österreichischen Akademie der Wissenschaften unterstützen. Darüberhinaus werde bauliche Infrastruktur für die Ansiedlung weiterer Unternehmen bereitgestellt.****

"Neben diesen infrastrukturellen Leitprojekten ist es ein wesentliches Ziel, die Zusammenarbeit von Universitäten und Industrie weiter voranzutreiben. Deshalb unterstützt die Stadt
Wien das Kompetenzzentren-Programm des Wissenschaftsministeriums, das sich genau mit diesen Intentionen deckt", so Ederer. Aus Wien kommen sechs derartige Projekte, über die bis Ende des Jahres seitens einer vom Bund eingesetzten Expertenkommission entschieden wird. Zwei davon kommen aus dem Bereich der Biotechnologie. Das Kompetenzzentrum "Bio Molecular Therapeutics" hat die Suche nach Genen, die für die Bekämpfung von Krankheiten des Immunsystems -wie etwa Krebs verantwortlich sind, zum Ziel. Aus diesen wichtigen Genen sollen in weiterer Folge Arzneimittel hergestellt werden. Im Kompetenzzentrum "Functional Genomics in Medicine und Agriculture" geht es darum, mit Hilfe der Biotechnologie Diagnosemöglichkeiten in Medizin und Landwirtschaft zu entwickeln, die es ermöglichen, Krankheiten von Menschen, Tieren und Pflanzen frühzeitig zu erkennen.

Neben solchen Einzelprojekten trage der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds ganz allgemein entscheidend zur Standortmodernisierung und Standortförderung von Technologien bei. So werde im Rahmen der Förderungen für Innovation und Technologie heuer und nächstes Jahr insgesamt 380 Millionen Schilling aufgewendet werden.

Ein weiteres Highlight unter der Patronanz von Stadträtin
Ederer ist die Teilnahme an der internationalen
Biotechnologiemesse BIO 2000 in der Biotech-Metropole Boston vom
26. bis 30. März 2000. "Die Stadt Wien wird gemeinsam mit dem Büro für Internationale Forschung und Technologiekooperation mit einem eigenen Stand vertreten sein. Repräsentanten der Wiener Biotechnologie (Wissenschafter, Forscher und Unternehmen) sollen
ein international vielbeachtetes Forum zur Kontaktanbahnung
finden", so Ederer abschließend. (Schluss) sto

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