Kronberger: Atomunfall in Japan stellt vermeintliche AKW-Sicherheit in Frage

Solarenergie: Jetzt erst recht!

Wien, 1999-09-30 (fpd) - Anläßlich des katastrophalen Atomunfalls in der japanischen Uranverarbeitungsanlage Tokaimura fordert der Umweltexperte und EU-Abgeordnete Hans Kronberger erneut dringlichst den sofortigen Umstieg auf erneuerbare Energien. Der tragische Unfall beweist, daß selbst westliche Atomkraftwerke, die immer als absolut sicher verkauft wurden, eine menschenbedrohliche Gefahr darstellen. "Der Vorfall in Tokaimura, der vermutlich als der schwerste Atomunfall in die bisherige japanische Geschichte eingehen wird, sollte den verantwortlichen Politikern Anlaß genug sein, die Scheuklappen endlich abzulegen. Der eingeschlagene Atomkurs führt in eine Sackgasse, der zur ökologischen Überlebensfrage der Menschheit wird. Ein Umstiegszenario muß jetzt entwickelt werden: Weg von atomarer und fossiler Energienutzung hin zu erneuerbaren Energieträgern" appellierte Kronberger eindringlichst. ****

"Wir müssen alles daran setzen, in der Europäischen Union die plötzliche 180-Grad-Wende des Erweiterungskommissar Günther Verheugen zu korrigieren und den mittel- und osteuropäischen Beitrittskandidaten die klare Bedingung zu stellen, daß eine weitere Verzögerungstaktik der Schließung ihrer höchst-gefährlichen Ost-Reaktoren nicht in Frage kommt. "Was bleibt, ist der einzige Ausweg: Der Sonnenweg in eine sichere Zukunft", schloß Kronberger. (Schluß)

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