NÖ-Beschäftigungspakt 2000 bis 2004 unterzeichnet

Prokop: Soziale Gerechtigkeit verstärkt ausbauen

St. Pölten (OTS) - In St. Pölten wurde heute von Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop, dem Leiter des Bundesozialamtes für Wien, NÖ und Burgenland, Günther Schuster, und AMS-Niederösterreich-Chef Werner Homrighausen der territoriale Beschäftigungspakt für Niederösterreich unterzeichnet. Die entsprechende Unterstützungserklärung zum NÖ-Beschäftigungspakt unterfertigten Präsident Josef Staudinger (Kammer für Arbeiter und Angestellte für NÖ), Präsident Ing. Peter Reinbacher (Wirtschaftskammer NÖ), Präsident Dipl.Ing. Michael Salzer (Industriellenvereinigung NÖ) und Manfred Kubica (stellvertretender Landesvorsitzender des NÖ-ÖGB).

Prokop führte dabei aus, der NÖ-Beschäftigungspakt soll in den Jahren 2000 bis 2004 in Niederösterreich die Arbeitslosenquote um 1,5 Prozent senken, 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und so die soziale Gerechtigkeit verstärkt ausbauen. Aktive Arbeitsmarktpolitik bedeute Projekte, der Beratung, Qualifizierung, Beschäftigung und Kinderbetreuung. Das Land NÖ will seine diesbezüglichen Ausgaben um 90 Mill. S bzw. 51 Prozent erhöhen. Mit den eigenen Ausgaben in der Höhe von 18,5 Mrd. S habe das Land Niederösterreich 1999 beispielsweise im Wohnbau, Straßen- und Wasserbau, in der Altenpflege, in den Krankenanstalten und in der Landwirtschaft beschäftigungswirksame Investitionen von insgesamt 41 Mrd. S ausgewirkt und dadurch rund 71.000 Jobs geschaffen oder abgesichert.

Bundesminister Lore Hostasch sagte bei der Vertragsunterzeichnung, Niederösterreich sei das siebente Bundesland, das einen territorialen Beschäftigungspakt abschließe und Österreich damit einen Schritt weiter als erstes EU-Land derartige Pakte flächendeckend aufzuweisen. Ab dem Jahr 2000 würde ein Gesamtvolumen von 1,2 Mrd. S pro Jahr für die Beschäftigungsförderung zur Verfügung stehen. Damit würden rund 350 Mill. S mehr für Risikogruppen wie Frauen, Ältere, Jugendliche und behinderte Menschen am Arbeitsmarkt ausgegeben. Diese Mittel setzen sich aus 225 Mill. S vom Arbeitsmarktservice, 90 Mill. S NÖ-Landesmitteln und 35 Mill. S vom Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen zusammen. Dadurch werden rund 3.500 zusätzliche Arbeits- oder Ausbildungsplätze innerhalb von zwei Jahren geschaffen.

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