Mehr Geld für den Hochwasserschutz in Niederösterreich

Pröll: Bevölkerung kann auf Unterstützung zählen

St.Pölten (NLK) - In Niederösterreich stehen künftig für die Wildbach- und Lawinenverbauung jährlich 100 Millionen Schilling bereit. Der Bund stockte dafür sowie für den Schutzwasserbau die Mittel um 34 Millionen Schilling auf 176 Millionen Schilling auf. Das Land Niederösterreich verdoppelt seine Mittel auf 16 Millionen Schilling. Das erklärten heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer und Landesrat Franz Blochberger in Petersbaumgarten, Bezirk Neunkirchen. Im August dieses Jahres führten schwere Unwetter in dieser Region zu verheerenden Überschwemmungen und Vermurungen. "Von den zusätzlichen 34 Millionen Schilling des Bundes werden allein 8 Millionen für den Raum Pitten verwendet", erläuterte Molterer. Bewährt hatte sich auch der Katastrophenfonds, nachdem entsprechende Maßnahmen gesetzt werden können. "Uns ist es besonders wichtig, daß die Bevölkerung auf die Unterstützung der öffentlichen Hand zählen kann", betonte Pröll. Im Wechselgebiet begann der forsttechnische Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung bereits mit zehn Bauvorhaben, mit dem die natürlichen Abflußverhältnisse in den Einzugsgebieten wiederhergestellt werden sollen. An Hochwasserschutzmaßnahmen sind in Niederösterreich für die nächsten fünf Jahre bereits Projekte in Höhe von 861 Millionen Schilling aus Bundesmitteln vorgesehen.

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