Haupt: Ja zum Sozialstaat, aber mit intelligenten Reformen

Freiheitliche fordern ein Drei-Säulen-Modell zur langfristigen Absicherung der Pensionen

Wien, 1999-09-30 (fpd) - "Wir Freiheitlichen sehen auch keine Alternativen zum Sozialstaat Frau Ministerin Hostasch, jedoch wehren wir uns gegen eine Politik die Verteilungsaktionen auf Kosten der Steuerzahler intelligenten Reformen vorzieht", sagte FPÖ-Sozialsprecher Mag Herbert Haupt angesichts des präsentierten Seniorenberichtes. ****

"Im Zuge dieses Wahlkampfes haben gerade Sie Frau Ministerin bereits den Wunsch geäußert die Löcher im österreichischen Pensionsbudget mit den Mitteln des FLAF zu stopfen. Wir Freiheitlichen sehen jedoch die mittel und langfristige Sicherung unseres Pensionssystems in der Unterstützung der zukünftigen Beitragszahler, also unserer Kinder, kombiniert mit einem tatsächlich leistbaren Drei-Säulen Pensionssystem", erklärt Haupt.

"Gleichzeitig wisse Hostasch aber sehr wohl um die Misere der österreichischen Pensionssystems. "Es ist nämlich nicht primär eine Frage der Vollbeschäftigung wie Hostasch heute Glauben zu machen versucht, sondern eine Frage der tatsächlichen demographischen Entwicklung Österreichs", stellte Haupt klar.
"Die Krise unseres Pensionssystem beginnt spätestens im Jahr 2010, der nur durch Beitragserhöhungen, eine drastische Erhöhung des Pensionsalters oder durch eine Reduzierung der Pensionen begegnet werden kann", so Haupt.

Die jahrelange freiheitliche Forderung, das Pensionssystem mit der Einführung des Drei-Säulen-Modells zu reformieren, sei somit aktueller denn je, damit die persönliche Pensionsplanung der heute 40-jährigen und jüngeren Menschen auch rechtzeitig wirken könne. "Denn nur so kann jeder Österreicher, zumutbar und glaubwürdig zumindest 80% netto seines Erwerbseinkommens auch im Jahre 2030 als Alterseinkommen erhalten", so Haupt abschließend. (Schluß)

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