Weitere wichtige Etappe bei der Realisierung des Museums am Mönchsberg

Schausberger: Kulturministerin Gehrer unterzeichnete Vertrag für 90 Millionen Schilling- Investitionskostenzuschuss

Salzburg (OTS) - Die Realisierung des "Museums der Moderne am Mönchsberg" (MaM)
rückt wiederum einen bedeutenden Schritt näher: Kulturministerin Elisabeth Gehrer wird nun
jenen Vertrag unterzeichnen, mit dem ein 90 Millionen Schilling-Investitionskostenzuschuss des
Bundes zugesichert wird. Neben diesem Beitrag des Bundesministeriums für Unterricht und
kulturelle Angelegenheiten wird Salzburg auch noch 30 Millionen Schilling vom
Wirtschaftsministerium erhalten. Die Unterzeichnung dieses Vertrages ist in den nächsten Tagen
zu erwarten, teilte heute, Donnerstag, 30. September, Landeshauptmann Dr. Franz
Schausberger, mit. Die Zusicherung der Gelder des Bundes für den Bau des MAM sei ein
wichtiger Baustein bei der Neuordnung der Salzburger Museumslandschaft.

Insgesamt wird die Errichtung des MaM 300 Millionen Schilling kosten. Finanziert wird es
gemeinsam von Land, Bund und Sponsoren. Baubeginn wird im kommenden Jahr sein. Die
Eröffnung ist für das Jahr 2002 vorgesehen.

Für die Neuorganisation der Salzburger Museen wurde im Frühjahr 1998 ein europaweiter
Wettbewerb für den Umbau des Casinos/Cafe Winkler auf dem Mönchsberg ausgeschrieben.
Im Sommer des vergangenen Jahres wurden unter 145 Architektenteams die jungen
Münchener Architekten Stefan Zwink, Stefan Hoff und Klaus Friedrich einstimmig von einer Jury
als Sieger gekürt. Vor etwa drei Wochen wurden mit der Gründung des Vereins "Museum der
Moderne am Mönchsberg" (Vorsitzender: Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger,
Stellvertretender Vorsitzender: Landesrat Dr. Othmar Raus) die rechtlichen und
organisatorischen Voraussetzungen für die Finanzierung, Errichtung und Förderung des
Museums geschaffen. Das Büro des Vereins wurde bereits in der Chiemseegasse 6 eingerichtet.

Das Museum der Moderne am Mönchsberg wird neben den Beständen
des Rupertinums
auch eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt beherbergen. Landeshauptmann
Schausberger ist es gelungen, die Sammlung Batliner nach Salzburg zu holen. Das Ehepaar Dr.
Herbert und Rita Batliner hat in den vergangenen 30 Jahren eine weltweit einzigartige
Sammlung zur klassischen Moderne und zur internationalen Kunst nach 1945 angelegt. Ihre
internationale und überregionale Bedeutung verdankt die Sammlung Hauptwerke der Malerei
vom französischen Impressionismus bis zur Gegenwart. Inkludiert sind Hauptwerke von Monet,
Cezanne, Matisse, Renoir, Signac, Derain, Mir, Max Ernst, Braque, Picasso, Delaunay, Nolde,
Kirchner, Beckmann,
Kokoschka, Kandinsky, Chagall, Kupka, Yves Klein, Mark Rothko, Lichtenstein, Baselitz u.v.m.

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