ÖGJ appelliert an die Jugendlichen: Geht zur Wahl!

Was die neue Regierung verwirklicht, hat die Jugend zu tragen

Wien (ÖGJ). "Die Österreichische Gewerkschaftsjugend beurteilt jede politische Partei kritisch danach, ob sie die Forderungen der Jugendlichen und Lehrlinge umsetzen will und wie sie sich der vorrangigen Themen der Jugend annimmt. Was die neue Bundesregierung beschließt und verwirklicht, hat die Jugend in einigen Jahren zu tragen und zu ertragen," stellt der Bundesvorsitzende der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ), Albert Maringer, heute in einem Aufruf fest: "Daher ersucht die ÖGJ alle ihre Mitglieder - und darüber hinaus alle wahlberechtigten Jugendlichen und Lehrlinge:
Beurteilt die Programme der Parteien nach diesen Gesichtspunkten und macht von eurem Wahlrecht Gebrauch!" ++++

Der ÖGJ-Vorsitzende erinnerte an die vordringlichen Anliegen der Gewerkschaftsjugend an die Politik:

o Weitere konzentrierte und erfolgreiche Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit - denn "von der Schule in die Arbeitslosigkeit" ist keine Zukunftsperspektive ,
o faire Verteilung der Ausbildungskosten zwischen Lehrlinge ausbildenden und nicht ausbildenden Betrieben,
o qualifizierte Berufsausbildung mit Aufwertung der Lehrlingsausbildung und Erhaltung der Chancengleichheit im Bildungswesen,
o Sicherung des freien Bildungszugangs und der Freifahrten,
o Lebenseinkommenskurven, die den Jungen dann, wenn sie es nötig haben, mehr bringen als bisher,
o günstige Wohnungen für Junge,
o faire Absicherung der Pensionen für die heutige und die morgige Generation.
Maringer: "Man muss sich auch in Zukunft auf die staatliche Pension verlassen können. Daher müssen die Generationen weiter gemeinsam an Lösungsvorschlägen arbeiten."

"Die Jugendlichen und die jungen Ausländer in unserem Land müssen durch Solidarität und Toleranz, durch verstärkte Aufklärung in den Schulen, durch Humanität und demokratisches Verständnis vor den Tendenzen und Intentionen des schwelenden Rechtsextremismus und Ausländerhasses geschützt werden. Alle diese Anliegen der Jugend müssen dringendes Motiv und echte Motivation sein, dass die wahlberechtigten Jugendlichen und Lehrlinge am Sonntag wählen gehen!", so Maringer abschließend. (Bac-)

ÖGB, 30. September 1999 Nr. 451

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