6.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft abgesichert

Blochberger: 2.100 EU-Projekte stärkten ländlichen Raum

St.Pölten (NLK) - Die niederösterreichische Landwirtschaft profitiert vom EU-Beitritt Österreichs: "Seit 1995 wurden in Niederösterreich mit Hilfe von Projekten, die von EU, Bund und Land finanziert wurden, ungefähr 6.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft bzw. im ländlichen Raum abgesichert oder neu geschaffen" konnte Landesrat Franz Blochberger heute in St.Pölten eine eindrucksvolle Bilanz ziehen. Seit 1995 seien über 2.100 Projekte im Rahmen der Ziel 5b- und Sektorplanförderung mit einen Investitionsvolumen von 6,1 Milliarden Schilling in Angriff genommen worden. Alleine die Investitionen für Ziel 5b-Projekte würden bis September 1999 3,1 Milliarden Schilling ausmachen. Die Landesförderung habe bisher 574 Millionen Schilling betragen. Blochberger: "Die Ziel 5b-Förderung (gibt es in der künftigen Förderkulisse in dieser Form nicht mehr) wurde vor allem für Initiativen wie den Ab-Hof-Verkauf, Urlaub am Bauernhof, den Einsatz von Biomasse, die Landentwicklung oder die Dorferneuerung gewährt." Zu den erfolgreichsten 5b-Projekten gehörden beispielsweise Produkte von "Waldland". Für Ziel 5b seien 90 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft, 180 Millionen Schilling stünden bis Jahresende noch zur Verfügung. Die Sektorplanförderung, bei der noch nicht feststeht, ob sie in dieser Form weitergeführt wird, ziele vor allem auf die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten ab. Bis Jahresende würden auch hier alle Mittel ausgeschöpft werden.

Die Investitionsförderung für die niederösterreichische Landwirtschaft habe in den letzten fünf Jahren fünf Milliarden Schilling ausgemacht. Drei Milliarden Schilling seien bereits ausfinanziert, für die restlichen zwei Milliarden Schilling müsse noch ein Finanzierungsschlüssel mit dem Bund gefunden werden.

"Die EU wird auch in Zukunft genügend Mittel für den ländlichen Raum bereitstellen. So steht im Jahr 2000 für ganz Österreich eine Milliarde Schilling zusätzlich für Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft und eine weitere Milliarde für die Bergbauern zur Verfügung", betont Blochberger.

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