Der Milliardeneffekt III

Wien (OTS) - Information des Verbandes Österreichischer Filmproduzenten über die Ergebnisse eines Gespräches mit Staatssekretär Dr. Peter Wittmann, sowie Sektionschef Dr. Andreas Mailath-Pokorny am 06.09.99:

Der Verband begrüßt die von Dr. Wittmann auch im Namen des Bundeskanzlers getätigte Zusage, daß das jährliche Budget des österreichischen Filminstitutes (ÖFI) in Hinkunft den Betrag von 170 Mio ÖS nicht mehr unterschreiten wird, als einen erfreulichen Schritt in die richtige Richtung.

Dennoch wollen wir festhalten, daß unsere grundsätzliche Forderung, die Summe auf 300 Mio ÖS pro Jahr zu erhöhen, unverändert als Ziel aufrecht bleibt, das mittelfristig erreicht werden sollte.

Den Vertretern des Verbandes wurde des weiteren zugesagt, daß das zuständige Ressort der Bundesregierung noch in diesem Jahr Verhandlungen mit dem ORF hinsichtlich einer Neuregelung des Film / Fernsehabkommens aufnehmen wird. Bei diesen Verhandlungen soll es sowohl um eine Verdoppelung der derzeit zur Verfügung stehenden Mittel von 60 Mio ÖS gehen, als auch um eine Anpassung und Modernisierung im rechtlichen Bereich (Harmonisierung der Lizenzperiode, vergl. z.B. die deutschen Lizenzzeiträume von sieben Jahren im Gegensatz zu unbegrenzten Lizenzzeiten in Österreich).

Der Verband begrüßt prinzipiell das Engagement von Staatsekretär Wittmann und Bundeskanzler Klima für die Filmwirtschaft.

Wir erwarten nun, daß die o.a. Verhandlungsergebnisse von Staatsekretär Wittmann und Bundeskanzler Klima auch der Öffentlichkeit bekanntgegeben werden.

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