Die Herbst-Ausstellungen im Historischen Museum

Wien, (OTS) Mit vier Ausstellungen zu Themenbereichen aus
Kunst und Architektur bietet das Historische Museum der Stadt Wien einen interessanten Ausstellungsherbst. Neben "Chagall, Kandinsky und... Das Russische Experiment" mit Zeichnungen und Aquarellen
aus dem Moskauer Puschkin-Museum zu sehen: eine Schau über das
Werk des Architekten Boris Podrecca, weiters "Künstlerinnen in Österreich" - vor allem mit Werken aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und eine Ausstellung , die sich mit nicht verwirklichten architektonischen und stadtplanerischen Projekten für Wien auseinander setzt.****

Die Ausstellungsvorschau:

o Chagall, Kandinsky und...
Das Russische Experiment - Zeichnungen und Aquarelle aus dem Puschkin-Museum
7. Oktober 1999 bis 21. November 1999
Historisches Museum der Stadt Wien, 4., Karlsplatz
Das Historische Museum der Stadt Wien zeigt hundert Zeichnungen
und Aquarelle russischer Künstler aus den Jahren 1900 bis 1930,
der Zeit des so genannten Russischen Experiments. Die Exponate stammen aus der Sammlung des renommierten Puschkin-Museums für bildende Künste in Moskau, mit dem es bereits wiederholt zu gemeinsamen Projekten kam, und das zuletzt im Herbst 1998
Schauplatz für eine Ausstellung des Historischen Museums der
Stadt Wien mit Zeichnungen und Aquarellen aus fünf Jahrhunderten war.

o Boris Podrecca
Poetik der Unterschiede
14. Oktober 1999 bis 28. November 1999
Historisches Museum der Stadt Wien, 4., Karlsplatz
Die Ausstellung Poetik der Unterschiede ist eine Werkschau der Arbeiten von Boris Podrecca aus den letzten zwei Jahrzehnten.
Boris Podrecca ist der Prototyp eines mitteleuropäischen Architekten. Geboren in Belgrad, Kindheit in Laibach,
Jugendjahre in Triest, Studium der Bildhauerei in Venedig. Architekturstudium in Wien, Professur in Stuttgart und Architekturateliers in Wien, Stuttgart und Venedig. Seine
Lebens- und Arbeitswege unterstreichen die europäische Dimension seines Werkes. Durch die Poetik der Unterschiede wird sie trotz kulturgeographischer Verschiedenheit in einer unverwechselbaren Bildsprache vereint.

o Blickwechsel und Einblick -
Künstlerinnen in Österreich
Aus der Sammlung des Historischen Museums der Stadt Wien
18. November 1999 bis 24. April 2000
Hermesvilla, 13., Lainzer Tiergarten
Der Schwerpunkt der Schau liegt bei Gemälden des 19. und der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind dabei vor
allem Werke aus den Themenbereichen Porträt, Still-Leben, Interieur, Landschaft und Städtebild, darunter einige Selbstbildnisse, die besonders rare Beispiele künstlerischer Selbstdarstellung von Frauen sind. Diese Konzeption soll
keineswegs die stereotype geschlechtsspezifische Zuschreibung
von "frauentypischen" Kunstgattungen bestätigen. Sie spiegelt vielmehr wider, dass das lange Zeit für Frauen verbotene
Aktstudium als Voraussetzung figuralen Darstellens eine
wesentliche Einschränkung künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten von Frauen bedeutete.

o Das ungebaute Wien 1800-2000
Projekte für die Metropole
10. Dezember 1999 bis 20. Februar 2000
Historisches Museum der Stadt Wien, 4., Karlsplatz
Die Ausstellung umspannt den zeitlichen Rahmen der letzten
beiden Jahrhunderte und führt bis in das Jahr 2000. Dabei zeigt sich, dass einzelne neuralgische Punkte des Stadtgebietes,
darunter natürlich der Karlsplatz, immer wieder Ort
künstlerischer Auseinandersetzungen waren und sind.

(Schluss) gab/vo

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