Motz: ÖVP und FPÖ wollen einhellig die Abschaffung der Abfertigung

VP-Rucksackmodell und FP-Pensionsmodell haben die gleiche Wirkung

St. Pölten, (SPI) - "In nicht seltener Einigkeit wollen ÖVP und FPÖ die Abfertigung abschaffen. Die Bemühungen der beiden "Partner" sind zwar in unterschiedlichen Modellen verschleiert, sie laufen allerdings auf das gleiche Ergebnis hinaus: Die Abschaffung der Abfertigung. Während die FPÖ die Pensionen auf 8.000 Schilling kürzen und für den Ruhestandgenuss dann die Abfertigung heranziehen möchte, möchte die ÖVP ein "Rucksackmodell", an dem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schwer zu tragen hätten", kritisiert der Korneuburger SP-Landtagsabgeordnete Mag. Wolfgang Motz die Vorhaben der beiden Parteien.****

Es ist nämlich eine Tatsache, dass beim Rucksackmodell des ÖAAB die Abfertigung bis auf den letzten Tag der Berufstätigkeit hinausgezögert würde und dadurch die Beschäftigten bei Kündigung während ihres Erwerbslebens - bei Bedarf - ohne Überbrückungshilfe auskommen müssten. Eine der fundamentalen Säulen des bestehenden Abfertigungsmodells ist aber die Funktion als Übergangshilfe für jenen Zeitraum, bis zu dem wieder eine Beschäftigung gefunden wird. "Es ist einfach empörend und eine eklatante Wählertäuschung, dass die ÖVP die Menschen über diesen Sachverhalt im Unklaren lässt", so Abg. Mag. Motz. "Die SPÖ fordert dagegen einmal mehr auch Abfertigung bei Selbstkündigung sowie eine verbindliche Wahlmöglichkeit des Arbeitnehmers betreffend der Verwendung der Abfertigung - bare Auszahlung oder Einbringung in eine Pensionskasse", so Abg. Mag. Motz abschließend.
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