Divisionär Johann Culik neuer Militärkommandant von NÖ

LH Pröll: Bundesheer wichtiger Partner des Landes

St.Pölten (NLK) - In der St.Pöltner Hesser-Kaserne fand heute die Wachablöse an der Spitze des Militärkommandos Niederösterreich statt. Im Rahmen eines militärischen Festaktes wurde Divisionär Johann Culik das Kommando über den Befehlsbereich Niederösterreich übergeben. Er löst damit Divisionär Walter Mayer ab, der nach nur fünf Monaten aus gesundheitlichen Gründen das Kommando wieder abgab und in den Ruhestand trat. Mit Culik übernimmt erstmals ein gebürtiger Niederösterreicher dieses Militärkommando. Der 1946 in Stockerau geborene Generalstabsoffizier hatte nach seiner Offiziersausbildung zunächst in Kommanden in Götzendorf inne. 1978 wurde er an die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt versetzt, wo er ab 1985 - mit einer kurzen Unterbrechung - bis zuletzt stellvertretender Kommandant war.

Zur heutigen Kommandoübergabe war auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gekommen. Pröll würdigte dabei die seit vielen Jahren gute Zusammenarbeit mit dem Bundesheer, dem gerade in Niederösterreich aufgrund seiner exponierten Lage große Bedeutung zukomme. Erfreut zeigte sich der Landeshauptmann auch über den nunmehrigen Assistenzeinsatzes des Bundesheeres an der slowakischen Grenze. Die bisherigen Erfahrungen hätten gezeigt, daß die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften ausgezeichnet funktioniere. Darüber hinaus sei das Bundesheer auch ein wichtiger und zuverlässiger Partner in Krisensituationen und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Land.

Für Bundesminister Dr. Werner Fasslabend bringt Culik die besten Voraussetzungen mit, den größten und wichtigsten Einsatzbereich des Österreichischen Bundesheeres zu leiten. Rund ein Viertel aller Kommanden, Einheiten und Verbände des Bundesheeres sind in Niederösterreich stationiert. Zur aktuellen Diskussion rund um das Österreichische Bundesheer meinte Fasslabend, daß in der nächsten Legislaturperiode durchaus mit gravierenden Änderungen gerechnet werde müsse. Im Interesse aller sollte jedoch Klarheit geschaffen werden, welchen sicherheitspolitischen Weg Österreich in Zukunft gehe werde.

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