"Klangbogen 2000" mit Schwerpunkt Musiktheater

Wien, (OTS) Der "Klangbogen 20000" präsentiert sich gestraffter und auch programmatisch kompakter. Der Schwerpunkt
liegt - mit Massenets "Werther", Wolfgang Rihms "Jakob Lenz", Piazzollas "Maria de Buenos Aires" und "Wiener Blut" von Johann Strauß - beim Musiktheater. Kulturstadtrat Peter Marboe, der mit Intendant Roland Geyer gemeinsam das Programm präsentierte,
verwies auf die breite Palette sommerlicher Kulturveranstaltungen, in der der "Klangbogen" in seiner neuen Struktur mit hoher künstlerischer Qualität einen Schwerpunkt bildet. Mit über 30.000 Besuchern und 98 Prozent Auslastung sei das Festival 1999 sehr erfolgreich gewesen, dieser gute Weg müsse weiter gegangen werden, wobei auch die Einbindung zeitgenössischer Werke wichtig sei. Bezüglich der Organisationsform könne er sich eine Ausgliederung des Festivals vorstellen, um diesem mehr Bewegungsfreiheit zu
geben.

Die Musiktheaterproduktionen:

o "Werther" von Jules Massenet, Premiere am 14. Juli im Theater an

der Wien, musikalische Leitung: Bertrand de Billy, Inszenierung:
Guy Joosten
o "Jakob Lenz" von Wolfgang Rihm, Premiere am 2. August im Semper

-Depot, musikalische Leitung: Walter Kobera, Inszenierung:
Kaspar Holten
o "Maria de Buenos Aires" von Astor Piazzolla, Koproduktion mit

den Bregenzer Festspielen, Premiere am 9. August im Theater an
der Wien, musikalische Leitung: Gidon Kremer, Inszenierung:
Philippe Arlaud
o "Wiener Blut" von Johann Strauß, Premiere am 12. Juli im

Ronacher, musikalische Leitung: Michael Hofstetter,
Inszenierung: Josef E. Köpplinger.

Das Musiktheaterangebot im Sommer wird durch die Wiener Staatsoper komplettiert, die im Sommer 2000 abermals "Die lustige Witwe" präsentiert.

Das Konzertprogramm des "Klangboges" reicht vom Eröffnungskonzert im Theater an der Wien (9. Juli) mit Starbariton Thomas Hampson über einen Verdi-Marathon mit Johan Botha und Anna Maria Sanchez (Theater an der Wien, 23. Juli), die "Beethoven-Akademie" am 4. August mit den im Theater an der Wien uraufgeführten Werken des Komponisten (2. Symphonie, 3. Klavierkonzert, Violinkonzert) bis hin zu einer "Puschkin-Gala"
(16. August) mit Werken, die in Zusammenhang mit dem russischen Dichter stehen und einem Konzert anlässlich des 120. Geburtstages von Robert Stolz am 25. August im Ronacher. Das krönende Abschlusskonzert am 7. September bestreiten die Wiener Philharmoniker im Musikverein mit Bruckners "8. Symphonie". Ein Beethoven-Zyklus im Palais Palffy und eine Schubertiade im Schubert-Geburtshaus decken die kammermusikalische Linie des Festivals ab. (Schluss) gab

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