Aumayr: "ÖVP hat die Bauern verraten, deshalb am 3. Oktober FPÖ wählen"

Wien, 1999-09-29 (fpd) - "Daß österreichische Bauern gesunde Lebensmittel produzieren und die Umwelt erhalten ist sicher kein Verdienst der ÖVP. Ihre Agrarpolitik ist dafür verantwortlich, daß jedes Jahr die Einkommen der Bauern nur gesunken sind und heute bereits ein Drittel der Bauernfamilien unter der Armutsgrenze leben müssen. Immer mehr Betriebe sperren zu und die Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft drängen auf den ohnehin schon angespannten Arbeitsmarkt. Das ist das Ergebnis der ÖVP-Agrarpolitik", sagte heute die freiheitliche Agrarsprecherin Abg. Anna Elisabeth Aumayr. ****

"Die mit Umsetzung der Agenda 2000 eintretenden Einkommensverluste hat Minister Molterer sogar höchst persönlich ausverhandelt. Zurück aus Brüssel fordert er dann Kostenentlastungen bei den Betriebsmitteln. Gleichzeitig verraten die Nationalratsabgeordneten der ÖVP die Bauern, indem sie alle Freiheitlichen Anträge niederstimmen, die die Betriebsmittelsenkung zum Ziel haben und verhindern dadurch, daß die Einkommenssituation der Landwirte verbessert würde. Da in Österreich weitere 660.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft auf dem Spiel stehen ist es höchste Zeit, daß die Bauern bei dieser Wahl dem doppelbödigen, zynischen Spiel, daß die ÖVP seit Jahren mit ihnen treibt, ein Ende zu setzen", so Aumayr.

"In Anbetracht dessen, daß die nächste WTO-Runde vor der Tür steht und dem bei der Agenda 2000 erzielten faulen Kompromiß, ist es für unsere Bauern eine gefährliche Drohung, wenn die Verhandler wieder aus den Reihen der ÖVP kommen, denn diese haben die Bauern oft genug verraten", schloß Aumayr.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC