Riedl: Fragwürdige Rechenakrobatik von SP-Landesrat Bauer

Niederösterreich, 29.9.99 (NÖI) Im Laufe dieser Woche hat Landesrat Bauer seine Unkenntnis in Spitalsangelegenheiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. "Bedenklich, wenn Bauer
meint, falls das Krankenhaus Mistelbach 60 Millionen bekommt, dann müßte jenes in St. Pölten 120 Millionen bekommen", ist LAbg. Alfred Riedl von der Rechenakrobatik Bauers überrascht. Seinen Rechengang lieferte Bauer sofort nach: "Denn St. Pölten weist doppelt so viele Betten auf." Auf Erstaunen trifft diese Aussage auch beim NÖGUS-Vorsitzenden Landesrat Sobotka: "Leider ist die Finanzierung nicht so einfach. Betten mit Finanzmittel zu multiplizieren ist zwar originell, aber leider nicht realistisch."

Die Spitäler in St. Pölten und Mistelbach sind miteinander nicht vergleichbar. Während in St. Pölten die Stadt alleiniger Träger des Spitals ist, ist in Mistelbach die Situation anders. Dort sitzen die Gemeinden des Bezirks Mistelbach (Gemeindeverband) gemeinsam mit dem Land in der Geschäftsführung. "Durch die Verbandsregelung ist in Mistelbach gesetzlich eine Deckelung fixiert, das Land ist verpflichtet Kosten darüber hinaus zu tragen", bestätigt Riedl die unterschiedliche Situation zwischen den Spitälern St. Pölten und Mistelbach.

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