ÖVAG - Gutes Ergebnis im 1. Halbjahr 1999 Ausbau der Kundenpartnerschaft in Zentraleuropa

Wien (OTS) - Das Ergebnis der Österreichische Volksbanken-AG im ersten Halbjahr 1999 zeigt eine weiterhin positive Entwicklung. Die Bilanzsumme beträgt zum 30. Juni 1999 103,3 Mrd. S und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 19,5%. Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen um 10,3 Mrd. S bzw. 46,6% auf 32,4 Mrd. S an. Die Forderungen an Kunden erhöhten sich um 4,1 Mrd. S bzw. 9,7% auf 46,4 Mrd. S. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um 29,5% auf 59,5 Mrd. S an. Durch Forcierung der Emissionstätigkeit gelang es der ÖVAG, die verbrieften Verbindlichkeiten um 4,1 Mrd. S oder 27,6% auf 18,9 Mrd. S zu erhöhen.

Verantwortlich für das gute Unternehmensergebnis ist die klare strategische Positionierung der ÖVAG in den Kernbereichen Volksbanken, kommerzielles Inlandsgeschäft, Auslandstochterbanken und Treasury. Durch den Einsatz neuer, komplexer und maßgeschneiderter Produkte wurde das Leistungsspektrum professionell ausgeweitet und damit den Kundenbedürfnissen Rechnung getragen.

Die Betriebserträge weisen aufgrund der erfreulichen Entwicklung bei Provisionen (+ 14,2%) und Finanzgeschäften (+ 31,4%) eine Steigerung um 3,4% auf 870,7 Mio. S aus. Der Nettozinsertrag blieb infolge sinkender Zinsspannen um 5,2% unter dem Wert des Vorjahres. Nach Betriebsaufwendungen in Höhe von 502 Mio. S (+ 4,4%) verbleibt ein Betriebsergebnis in Höhe von 368,7 Mio. S, das um 2,2% über dem Ergebnis des Vorjahres liegt.

Die Eigenmittel in Höhe von 6,1 Mrd. S zeigen gegenüber dem Eigenmittelerfordernis gemäß BWG eine Übererfüllung in Höhe von 1,3 Mrd. S.

Der ÖVAG-Konzern setzt aufgrund der konsequenten Umsetzung seiner Auslandsstrategie den positiven Trend fort. Das Auslandsnetz der ÖVAG wurde mit der Eröffnung weiterer Filialen in Ungarn, der Slowakei und Tschechien erweitert, um das Marktpotential in Zentraleuropa auch in Zukunft zu nützen. An der Gründung einer Universalbank in Rumänien sowie in Bosnien-Herzegowina wird gearbeitet. Zur Förderung der Handelsbeziehungen und internationalen Partnerschaften ist die ÖVAG gemeinsam mit dem Österreichischen Genossenschaftsverband (Schulze Delitzsch) und der marokkanischen Volksbanken-Gruppe ein Kooperationsabkommen eingegangen.

Die Halbjahres-Bilanzsumme des ÖVAG Konzerns stieg auf 183,2 Mrd. S an, das entspricht einer Erhöhung um 16,2% im Vergleich zum 30. Juni 1998. Die Forderungen an Kreditinstitute konnten um 11,3 Mrd. S bzw. 48,6% auf 34,5 Mrd. S erhöht werden. Die Forderungen an Kunden stiegen um 9,3% auf 109,1 Mrd. S. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um 37,0% auf 77,8 Mrd. S, die verbrieften Verbindlichkeiten um 6,5% auf 46,7 Mrd. S an.

Einer Steigerung der Betriebserträge um 189,5 Mio. S steht eine Erhöhung der Betriebsaufwendungen um 168,3 Mio. S gegenüber. Daraus ergibt sich eine Erhöhung des Betriebsergebnisses um 21,2 Mio. S auf 627,5 Mio. S.

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