LIF-Alkier zu Y2K: Letzte Wochen voll zur Aufklärung und Entwicklung von Notfallsplänen nützen!

Wiener Liberale präsentieren neuen Y2K-Folder

Wien (OTS) "Was wäre, wenn zur Jahrtausendwende das Licht in ganz Wien ausginge oder Aufzüge plötzlich stehen blieben? Was wäre, wenn wichtige Geräte zur medizinischen Versorgung Kranker ausfielen?" Konkrete Antworten auf diese Fragen gebe es von Seiten der Stadtregierung nach wie vor nicht, kritisierte Wolfgang Alkier, Kontrollsprecher des Wiener Liberalen Forums und Kandidat für den Nationalrat, anlässlich des heute veröffentlichten Zwischenberichts der Stadt Wien über den Stand der Y2K-Vorbereitungen.

"Die Wienerinnen und Wiener sind aber sicherlich ‚beruhigt' zu erfahren, dass der Wiener Bürgermeister vorgesorgt hat, wenn beispielsweise eine der öffentlichen Uhren stehen bleiben sollte. Wie er bei der gestrigen Veranstaltung zum Thema Y2K im Wiener Wirtschaftsförderungsinstitut betonte, hat er eine Menge Beamte im Einsatz, die sich gegebenenfalls darum kümmern", so der liberale Landtagsabgeordnete.

Überhaupt seien die Aussagen des Bürgermeisters zum Jahr-2000-Problem allgemein und unverbindlich gehalten. "Dass in ‚praktisch allen Bereiche im wesentlichen alles erledigt sei', wie der Bürgermeister betonte, lässt wenig konkrete Schlüsse auf den tatsächlichen Stand der Vorbereitungen zu", konkretisierte Alkier seine Kritik. Immer noch gibt es keine klaren Aussagen des Bürgermeisters zu etwaigen Notfallsplanungen im Zivilschutz ebenso wie im Ent- und Versorgungsbereich der Stadt Wien.

Die Wiener Liberalen haben im Rahmen ihrer im Sommer präsentierten Y2K-Microsite (www.lifwien.at/y2k.html/) eine Fax- bzw. e-Mail-Aktion gestartet, mit der BürgerInnen die Wiener Stadtregierung mit konkreten Fragen zum Thema Y2K befassen können. "Wie wir von AktionsteilnehmerInnen erfahren haben, lässt sich die Stadtregierung mit der konkreten Beantwortung von eingegangenen Fragen allerdings viel Zeit", weiß der liberale Kontrollsprecher zu berichten.

Während die Wiener Stadtregierung mit Y2K-Informationen offensichtlich sehr zurückhaltend ist, haben die Wiener Liberalen ihre Internet-Informationskampagne noch um einen Folder zur Jahr-2000-Problematik erweitert. Für alle, die mehr wissen wollen, bietet der liberale Y2K-Folder Hintergründe und Informationen über die politischen Forderungen. Er kann im Landtagsklubs des Wiener Liberalen Forums unter der Telefonnummer 01/4000-81555 bestellt werden. "Die Wiener Liberale können es zwar als Erfolg verbuchen, dass die Regierung beim Y2K-Problem spät aber doch aufgewacht ist. Nun aber gilt es die letzten Wochen voll zur Aufklärung und zur Entwicklung von Notfallsplänen zu nützen", so Alkier abschließend.

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