Fonds Gesundes Österreich unterstützt neue Wege in der Suchtprävention

Wien (OTS) - * G E S P E R R T bis 29.9., 10.30 Uhr * =

Um den Mißbrauch und die Folgewirkungen von illegalen
Drogen zu bekämpfen, ist es notwendig, ergänzend zu den etablierten und erfolgreichen Maßnahmen auch neue Wege zu gehen. Neben der Betreuung und Behandlung der bereits Suchtigen muß der Vorbeugung und Prävention ein großer Stellenwert eingeräumt werden. Der Fonds Gesundes Österreich unterstützt und ermöglicht innovative und mutige Projekte, die in erster Linie bei den Jugendlichen als Zielgruppe ansetzen und nicht nur die Informationsvermittlung, sondern insbesondere die Stärkung der Eigenressourcen der Jugendlichen und somit ihrer "Abwehrkrafte" gegen Süchte und Abhängigkeiten zum Ziel haben.

Neben den heute von Frau BM Lore Hostasch und Herrn BM Mag. Karl Schlögl vorgestellten Projekten aus Oberösterreich und Wien, welche die gemeinsame Ausbildung und Präventionsarbeit von MitarbeiterInnen der Gendarmerie und aus dem Bereich der Sozialarbeit zum Inhalt haben, fordert der Fonds Gesundes Österreich zahlreiche weitere innovative Projekte im Bereich der Suchtprävention, z.B:

"Kinder stark machen - stark statt süchtig" - Dieses in Vorarlberg durchgeführte Projekt von "SUPRO - Werkstatt für Suchtprophylaxe" will unter aktiver Mitwirkung der BürgerInnen die Lebenskompetenz der Kinder stärken. Grundgedanke: Wirksame Suchtvorsorge muß in der alltäglichen Erziehungsarbeit geschehen. Schwerpunkte werden in den Settings Sport und Betrieb gesetzt.

"White X mas" - Bei diesem Projekt des "Vereins fur psychosoziale Theaterarbeit - Kontaktiertheater" geht es um Suchtprävention, die in Form eines Theaterstückes an die Jugendlichen herangetragen wird und bei dem sie aktiv daran teilnehmen können.

"Suchtprävention an Schulen" - Bei diesem Projekt der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten geht es insbesondere um die Forderung eines psychosozialen Gesundheitsbewußtseins und um die Verhinderung von Suchtentstehung. In Form eines Projekttages soll den SchülerInnenn durch ExpertInnen und geschulte Lehrkrafte in Kleingruppen die intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema vermittelt werden. Abschließend an das Projekt soll jeweils ein Elternabend erfolgen.

"Peer education Projekt" - Im Rahmen dieses vom "Rotary Club Vöcklabruck - Attersee" initiierten Projektes sollen in Seminaren und Workshops geschulte SchülerInnen (Peers) in ihrem Umfeld als Vorbilder und InformationsmultiplikatorInnen suchtpräventiv wirken. Durch die aktive Einbindung der jeweiligen Gemeinde soll zusätzlich eine Kooperation zwischen Jugendlichen und Erwachsenen entstehen.

"Systemische Prävention im Suchtverhalten" - Dieses Projekt des Bundesgymnasiums Horn besteht aus einer Kommunikationsgruppe, einer Organisationsgruppe und einer Kriseninterventionsgruppe. Ausgebildete SchülerInnen (Peers) arbeiten mit einzelnen Klassen zu Themen, wie "Freizeit- und Konsumverhalten, Umgang mit Konflikten, etc.". Gemeinsam werden Lösungsvorschläge für konkret aufgetauchte Probleme erarbeitet. Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen organisieren Veranstaltungen und Workshops. Die Kriseninterventionsgruppe bietet mit Unterstützung von regionalen Fachleuten rasche Hilfestellung.

"Suchtprävention im Lehrlingswesen" - Dieses interdisziplinäre Fortbildungsprojekt wird von der ÖBB in Zusammenarbeit mit der Informationsstelle für Suchtprävention der Stadt Wien, der Drogenberatungsstelle DIALOG, dem Anton Proksch Institut und dem Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst durchgeführt. In Workshops und Vortragen sollen folgende Zielgruppen und MultiplikatorInnen erreicht werden: Lehrwerkstattenleiter, Lehrmeister, Ausbilder, Jugendvertreter der Lehrgänge, Lehrlingsvertreter, Vertreter des Vertrauenspersonenausschusses, ArbeitsmedizinerInnen sowie Lehrwerkstättenleiter und Leiter des Lehrlingswesens aus den Bundesländern. Zielsetzungen sind die Vermittlung von Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit dem Thema Sucht, die Entwicklung klarer betrieblicher Leitlinien für Anlassfalle, die Verringerung von Risikofaktoren sowie die Umsetzung suchtpräventiver und gesundheitsfördernder Inhalte in den Betrieben und Heimen.

Diese Pressemitteilung sowie weitere Informationen über geförderte Projekte im Bereich "Abhängkeiten/Sucht" finden Sie auf unserer Homepage: http://www.fgoe.org

Rückfragen: Fonds Gesundes Osterreich (GF Dennis Beck)
Tel. 01/895 04 00-10

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