Prinzhorn: Steht Rürup unter politischem Druck?

FPÖ einziger Anwalt der österreichischen Pensionisten

Wien, 1999-09-28 (fpd) - Die Frage, ob der Pensionsexperte Bert Rürup unter politischem Druck stehe, stellte heute der freiheitliche Spitzenkandidat DI Thomas Prinzhorn. Er reagierte damit auf die jüngsten Äußerungen Rürups, in denen dieser keinen Handlungsbedarf für die nächsten vier Jahre in Sachen Pensionen sieht. Vor kurzem sei Rürup aber noch von einer Unfinanzierbarkeit des jetzigen Systems ausgegangen. ****

Möglicherweise hätten Rürup diese selbständig getätigten Äußerungen in den Kreisen der Regierung keine Freunde eingebracht, vermutete Prinzhorn. Nachdem die Regierung wider besseres Wissen Stein und Bein behaupte, daß die Pensionen gesichert seien, könne ein kritischer Wissenschafter und Ökonom, der sich dieser Widersinnigkeit widersetze, schon unangenehm auffallen, noch dazu wenn er von der Regierung bestellt wurde.

Faktum sei jedoch, daß das österreichische Pensionssystem in seiner jetzigen Form unfinanzierbar sei und laut Prof. Streissler als teuerstes der Welt nur dann weiterhin haltbar sei, wenn entweder alle übrigen staatlichen Ausgaben halbiert werden oder wenn es zu drastischen Steuererhöhungen von mindestens 20 Prozent komme. Eine Lösung könne in diesem Zusammenhang nur durch die Umstellung auf das bereits in anderen Ländern erfolgreich praktizierte Drei-Säulen-Modell gefunden werden.

Prinzhorn stellte dezidiert fest, daß die Freiheitlichen auch weiterhin der einzige Anwalt der Pensionisten in Österreich seien. "Es kann nicht angehen, daß man sein Leben lang hart arbeitet, dann runtergekürzt wird und noch dazu nicht einmal die Wahrheit von der Regierung erfährt", so Prinzhorn abschließend. (Schluß)

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