FIRLINGER: GREENPEACE-APPELLE KOMMEN ZU SPÄT

Trotz gefährlicher AKWs ist EU-Osterweiterung fix Auch Grüne waren gegen FPÖ-Antrag auf Junktimierung

Wien, 1999-09-27 (fpd) - "Die durchaus zu begrüßenden Hilfeschreie von Greenpeace gegen Bohunice und andere AKW’s kommen reichlich spät, aller Voraussicht zu spät, denn für Klima und Schüssel ist die EU-Osterweiterung ohne Wenn und Aber bereits fixiert", stellt der freiheitliche Abgeordnete Reinhard Firlinger in einer Presseaussendung fest.

Die FPÖ habe schon vor Monaten im Nationalrat einen Entschließungsantrag eingebracht, wonach die Bundesregierung aufgefordert wurde, solange gegen die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Tschechien und der Slowakei zu stimmen, bis deren vollständiger Rückzug aus der Atomkraft erfolgt sei. "ÖVP, SPÖ, Grüne und LIF stimmten damals gegen den FPÖ-Antrag, mit der Begründung die EU-Politik der Freiheitlichen sei menschenverachtend. Nun stellt sich heraus, wie richtig die Linie der Freiheitlichen war und ist. Wo war damals die Kritik von Greenpeace an den Grünen und der Bundesregierung ?", so Firlinger weiter.

Ein einziger Störfall in einem der 5 grenznahen AKW’s sei ausreichend um dem Waldviertel, dem Weinviertel oder Teilen von Oberösterreich die Lebensgrundlage für viele Jahre zu entziehen, von einem MEGA Gau erst gar nicht zu sprechen. "Daß die Regierungsparteien die Interessen der österreichischen Bevölkerung schon lange nicht mehr vertreten, ist nichts neues. Daß aber auch die Grünen ihr ureigenstes Tätigkeitsgebiet, nämlich die Umweltpolitik, sträflich vernachlässigen, sollte den Menschen in den exponierten Regionen zu denken geben", schloß Firlinger

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