Aumayr empfiehlt ÖVP-Jungbauern FPÖ zu wählen

Wien, 1999-09-27 (fpd) - "Wenn sich die ÖVP-Jungbauernschaft enttäuscht über das Ergebnis ihrer Fragebogenaktion zeigt, so müßte sie um so enttäuschter von der Agrarpolitik der ÖVP sein", sagte heute die Agrarsprecherin der Freiheitlichen Anna Elisabeth Aumayr. ****

"Seit Jahren ist die ÖVP für die Agrarpolitik in Österreich verantwortlich. Vom höchsten Agrarier Europas, Kommissar Fischler über Landwirtschaftsminister Molterer, bis hin zu allen Agrarlandesräten und den Präsidenten der Landwirtschaftskammern, sind dies ausnahmslos Funktionäre aus den Reihen der ÖVP. Das Ergebnis ihrer Politik ist es, daß immer mehr Bauern aufgeben müssen und bereits ein Drittel aller Bauernfamilien an der Armutsgrenze leben", so Aumayr.

Sämtliche Bauernbundvertreter der ÖVP stimmten regelmäßig im Parlament gegen freiheitlichen Anträge, die zum Ziel haben, die Betriebsmittel zu senken und dadurch die Einkommenssituation der Bauern zu verbessern.

Es waren dies unter anderem Anträge betreffend:
*) Verbilligung des Agrardiesels
*) Arbeitslosengeld für Nebenerwerbsbauern
*) Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge an das Einkommen der Bauern

"Die ÖVP hat Zeit genug gehabt, die Dinge umzusetzen, die Sie jetzt vor den Wahlen fordert. Deswegen kann man den Bauern allgemein und der Jungbauernschaft im speziellen nur empfehlen die Freiheitlichen zu wählen. Wenn das Land leben soll, Herr Leidwein, warum überleben dann immer weniger Bauern unter der Politik der ÖVP", schloß Aumayr. (Schluß)

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