HAIDER: FPÖ fordert Null-Lohnrunde für Politiker!

Zehn Prozent Realeinkommensverlust für die Bürger in den letzten vier Jahren, aber freche Gehaltserhöhung bei Politikern

Wien, 1999-09-27 (fpd) - Als eine unerträgliche Provokation bezeichnete heute FPÖ-Bundesobmann LH Dr. Jörg Haider die ab 1.1.2000 anstehende Erhöhung der Politikerbezüge um 3,3 Prozent, wie sie heute von Rechnungshofpräsident Fiedler veröffentlicht wurde. ****

Die Viererbande von SP, VP, GRÜNEN und LIF bedienen sich einmal mehr mit beiden Händen aus dem Steuertopf, während die Bevölkerung geschröpft wird. Die Österreicher haben durch Belastungspakete und Steuer- und Preiserhöhungen in den letzten vier Jahren rund zehn Prozent ihres Realeinkommens verloren, den Familien wurde das Familiengeld gestrichen und jetzt kommen auf einmal die rot-schwarz-grün-gelben Politiker daher und erhöhen sich frech ihr Einkommen um satte 3,3 Prozent. "Das ist ein Schlag ins Gesicht der kleinen Leute und eine Frechheit der Sonderklasse", empörte sich Haider. Er erinnerte daran, daß sich die FPÖ vor fünf Jahren selbst eine Einkommensobergrenze von 60.000 Schilling gelegt hat. Damit bleibt die FPÖ die einzige Partei, die nicht per Gehaltserhöhungen in die Taschen der Bürger greift und sich schamlos bedient. Die FPÖ hat als einzige Partei die Politikergehaltspyramide mit den Erhöhungen im Parlament abgelehnt.

Haider forderte die sofortige Aussetzung der Erhöhung der Politikerbezüge. Eine Null-Lohnrunde sei angesichts der Belastungspolitik von Klima und Schüssel ein Gebot der Stunde. "Am 3. Oktober können die Österreicher dieser Selbstbedienungsmentalität von SPÖVP eine klare Absage erteilen", so der FPÖ-Bundesobmann abschließend.
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