Wiener Städtische in Kroatien

Wien (OTS) - Die Wiener Städtische nimmt ihre Geschäftstätigkeit in Kroatien auf. Die Tochtergesellschaft Wiener Städtische osiguranje d. d. bietet den 5 Millionen Kroaten vorerst Lebens- und Unfall-versicherungspolizzen an, möchte ihr Angebot aber schrittweise ausbauen.

Das Unternehmen befindet sich zu 90 Prozent im Eigentum der Wiener Städtischen Allgemeinen Versicherung AG. Die kroatische Niva d. d. ist mit 10 Prozent am Grundkapital von insgesamt 24 Mio. HRK (ca. 43 Mio. Schilling) beteiligt.

Die zum Betrieb aller Versicherungssparten zugelassene Wiener Städtische osiguranje d. d. wird ihre Angebotspalette in den nächsten Jahren kontinuierlich erweitern: Geplant ist eine Rentenversicherung und in weiterer Folge Produkte im Sachversicherungsbereich. Der Vertrieb der Produkte erfolgt über Makler und Agenten.

Durch den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes möchte die in Zagreb ansässige Gesellschaft ihren KundInnen ein schnelles und unkompliziertes Service bieten.

Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch, Generaldirektor der Wiener Städtischen Allgemeinen Versicherung AG: "Kroatien ist für die Wiener Städtische ein wichtiges Standbein. Der kroatische Versicherungsmarkt weist ein hohes Wachstumspotential auf und bietet interessante Zukunftsperspektiven."

Der Versicherungsmarkt in Kroatien ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Die Versicherungsprämien sind seit 1996 insgesamt um 33 Prozent gestiegen und betrugen 1998 rund 4 Mrd. HRK (ca. 7,2 Mrd. Schilling). Aufgrund des steigenden Lebensstandards und der geringen Versicherungsdichte ist ein weiterer Anstieg der Nachfrage zu erwarten. Dies gilt besonders für die Lebensversicherung, die zunehmend als attraktives Vorsorgeinstrument erkannt wird. Zurzeit entfallen 14,8 Prozent der kroatischen Prämieneinnahmen auf die Lebensversicherung, in westeuropäischen Ländern beträgt der Anteil bis zu 50 Prozent.

Die Wiener Städtische ist außerhalb Österreichs nun in sieben europäischen Ländern operativ tätig bzw. an Versicherungsunternehmen beteiligt: in Tschechien, der Slowakei, in Ungarn, Deutschland, Italien, Polen und Kroatien. 11 Prozent des Gesamtprämienaufkommens in der Höhe von 19 Milliarden Schilling im ersten Halbjahr 1999 wurden von den Konzernunternehmen im Ausland erwirtschaftet. Von den 11.000 MitarbeiterInnen des Konzerns werden rund 4.000 im Ausland beschäftigt.

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