Verkehrsmaßnahmen

Eine fortgesetzte und eine neue Baumaßnahme

Wien, (OTS)

o Im 13. Bezirk (Speising) werden die Arbeiten zur Herstellung

eines behindertengerechten Haltestellenkaps in der Speisinger Straße in Höhe Nummer 156 bis 162 (nach dem Sillerplatz) im Anschluss an die Arbeiten der Wiener Linien durch die MA 28 -Straßenbau, fortgesetzt. Es erfolgt eine Umlenkung des stadtauswärts fahrenden Individualverkehrs über das richtungsführende Gleis der Straßenbahn. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen sein.
o 10., Neilreichgasse Nummer 70 bis 72. Die Wasserwerke erneuern

ein überaltertes, vermehrt gebrechenanfälliges Hauptrohr.
die begleitenden Verkehrsmaßnahmen:
- Arbeiten jeweils nur bei Nacht von 20 Uhr bis 5 Uhr früh
im Hinblick auf verringerten Straßenbahnbetrieb.
- Während dieser Zeit Sperre der stadtauswärts führenden Fahrbahnhälfte zwischen Troststraße und Graffgasse.
- Der Individualverkehr stadtauswärts wird über die Strecke Troststraße - Zohmanngasse - Graffgasse - Neilreichgasse umgeleitet. Die Umleitung bleibt auch bei Tag aufrecht.

Die Arbeiten können voraussichtlich Mitte Oktober abgeschlossen werden.

Gesamtinstandsetzung der Nordwestbahnbrücke in der Prager Straße

Der Gesamtzustand der Nordwestbahnbrücke im 21. Bezirk im Verlauf der Prager Straße zwischen Einzingergasse und Marchfeldkanal ("Eisenbahnerberg") macht umfangreiche Instandsetzungsabeiten erforderlich, deren Verkehrswirksamkeit in dieser Woche beginnt:

o Ab Dienstag, 28. September, 9 Uhr früh, muss voraussichtlich für

die Dauer von acht Wochen, eine Sperre beider
Richtungsfahrbahnen des Individualverkehrs erfolgen. Dieser
wird mit je einem Fahrstreifen über das jeweils richtungsführende Straßenbahngleis geführt.
o Ab Ende November 1999 werden dann Arbeiten im Gleisbereich

vorgenommen.
o Der Straßenbahnbetrieb wird aber stets aufrechterhalten.
o Sperre jeweils eines Gehwegs entsprechend dem Baufortschritt.
o Voraussichtlich noch vor Weihnachten wird wieder die volle

Fahrbahnbreite befahren werden können.
o Im Jahr 2000 - voraussichtlicher Bauabschluss Ende Juni -

werden nur mehr kurzfristige Behinderungen außerhalb der Verkehrsspitzen bestehen.

Die umfangreichen Arbeiten, die unter der Federführung der MA 29 - Brückenbau (Geschäftsgruppe Planung und Zukunft) durchgeführt werden, werden sich, wie Erich Zsifkovits von der Bauleitung der
MA 29 ausführte, in Anbetracht der fast vier Jahrzehnte alten Konstruktion, die Brücke wurde 1960/61 errichtet, auf rund 15 Millionen Schilling belaufen. Die Hauptarbeiten:

o Die Eckbereiche der Wiederlager (Pfeiler) werden als

begehbare Kammern ausgebildet, um für die Brückenprüfung und Bauwerkswartung eine bessere Zugangsmöglichkeit zu schaffen.
o Die Brückenunterseite wird mit begehbaren Gitterrosten

ausgestattet, um ebenfalls einen gesicherten Zugang zu haben. Bisher mussten bei Prüfungs- und Wartungsmaßnahmen im Gleisbereich der ÖBB Gleise gesperrt und die Oberleitung abgeschaltet werden.
o Die Brückenanschlüsse (Dilatationen) werden ausgebaut,

Verschleißstellen und Rippen werden ergänzt, und nach weiteren Überholungsarbeiten neu verankert.
o Es werden neue Brückengeländer mit einem Spritzschutz

hergestellt, was eine deutliche Sicherheitsverbesserung
gegenüber den alten "Rauchschutztafeln" darstellt.
o Dazu kommen zahlreiche andere Arbeiten, wie z.B. Verstärkungen

der Querträger, neue Durchstiege, Umlegungen von Einbauten, Instandsetzung von Kabeltrassen und vor allem eine komplette Vogelschutzverkleidung der Widerlager.
(Schluss) pz/bs/rr

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