Raschhofer: "Keine Aufweichung des Wochenendfahrverbotes"

Wien, 1999-09-27 (fpd) - "Wer für die Aufhebung des Wochenendfahrverbots bei Lkws eintritt, entscheidet gegen das Tourismusland Österreich und die lärmgeplagten Bürger an den Transitrouten," erklärt heute EU-Abg. Daniela Raschhofer zu den Plänen der EU, das Wochenendfahrverbot aufzuheben. ****

"Geht es nach den Brüsseler Bürokraten ist es an den Wochenenden bald vorbei, mit der kurzen Lkw freien Verschnaufpause. Während in Österreich von Freitag Mittag bis Sonntag um Mitternacht ein Fahrverbot für Lkws besteht sieht der Plan der EU vor, dieses Fahrverbot stark einzudämmen. Ein Fahrverbot für Schwerfahrzeuge soll es künftig nur mehr an Sonn-und Feiertagen geben von 7 bis 22 Uhr. Unter dem Deckmantel der Harmonisierung soll das Wochenendfahrverbot für Lkws in Österreich und Deutschland zu Fall gebracht werden", wehrt sich Raschhofer gegen die Pläne der EU-Kommission.

Noch unter finnischer Ratspräsidentschaft, die bis Jahresende amtiert, soll es zum Abschluß einer entsprechenden EU-Richtlinie kommen. "Die Finnische Ratspräsidentschaft will nun das durchsetzen war Österreich als heißes Eisen nicht bearbeiten wollte" stellt Raschhofer fest . Die österreichische Regierung hat es verabsäumt diese Frage während der Präsidentschaft zu thematisieren. "So hätte man schon frühzeitig und offensiv gegen diese Pläne auftreten können", wirft Raschhofer der Regierung Versäumnisse vor. (Schluß)

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