A 1: Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen in Baustellenbereichen

Menschliches Versagen ständiger Unsicherheitsfaktor

St.Pölten (NLK) - Der schwere Verkehrsunfall auf der Westautobahn in der vergangenen Nacht hat wieder gezeigt, wie sensibel das Verkehrsgeschehen auf den Autobahnen geworden ist. Ein Autofahrer ist offensichtlich nach Sekundenschlaf auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Bus frontal zusammengestoßen. Traurige Gewißheit:
Trotz umfangreicher Absicherung und Nutzung modernster Technik bei der Verkehrsabsicherung bleibt menschliches Versagen als Unsicherheitsfaktor.

Ein ganzes Sicherheitspaket soll die Autofahrer im Bereich der Großbaustellen auf der A 1 besonders schützen. Ein eigens dafür beigezogener bekannter Unfallforscher hat alle neuralgischen Bereiche der Verkehrsführung bei den Baustellen auf mögliche Gefahrenquellen vorab untersucht. Dabei wurde der gesamte Baustellenbereich auch virtuell befahren, um noch schlüssigere Hinweise zu erhalten. Das Sicherheitspaket umfaßt die gesamten Abmessungen, die Übersichtlichkeit und eine eigene starre Mitteltrennung in den Verschwenkbereichen. Für die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten wurden eigens mobile Tempoanzeigen installiert, ergänzt durch stationäre Radaranlagen. Eigene Hinweisschilder weisen auf die Radarüberwachung und auch auf die verbleibende Länge des Baustellenbereiches hin. Zudem liefern installierte Videoanlagen Bilder direkt an die Straßenmeisterei, um im Störfall rasch eingreifen zu können. Damit ist auch eine ständige Beobachtung des Verkehrsflusses möglich. Präventiv wurde weiters eine Stauwarnanlage errichtet, um im Gebrechens- bzw. Staufall die herannahenden Autofahrer rechtzeitig warnen zu können.

Der sensibelste Bereich bei Gegenverkehrsführungen ist der Verschwenkungsbereich. Mit Mini-Leitschienen, das sind Stahlleiteinrichtungen mit rund 70 Zentimeter Höhe, soll gerade in diesem Gefahrenbereich ein Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen wirksam verhindert werden.

Der NÖ Straßendienst ersucht die Verkehrsteilnehmer eindringlich um besondere Vorsicht in den Baustellenbereichen, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen unbedingt einzuhalten und vor allem keine waghalsigen Überholmanöver zu starten.

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