Apothekertagung in Eisenstadt

Eisenstadt, 26.9.1999 (OTS) - Anlässlich der heute zu Ende
gehenden Tagung der selbstständigen Apotheker in Eisenstadt bekräftigte der Vorstand des Instituts für Sozialmedizin an der Universität Wien und Arzt Univ.Prof. Dr. Michael Kunze die Themenführerschaft der österreichischen Apotheker in vielen Bereichen der Gesundheitsprävention. Kunze forderte die Apotheker dieses Landes erneut auf, die Möglichkeit zur Früherkennung von Diabetes und Hypercholesterinämie zu schaffen. In diesem Zusammenhang betonte er:
"Wer weiß, was Screening bedeutet, weiß auch, dass Screening mit Diagnose überhaupt nichts zu tun hat. Laut WHO-Definition umfasst Screening billige und nicht belästigende Methoden, um erste Vorzeichen von Erkrankungen zu erkennen." ****

Auf Anfrage wies der Spitzenbeamte des Gesundheitsministeriums, Min.Rat. Dr. Wolfgang Michtner, vor den selbstständigen Apothekern darauf hin, dass das Ministerium sich schon zu Wort gemeldet hätte, wenn man "etwas gegen die neue Initiative der Apotheker einzuwenden hätte."

In seiner Schlusserklärung betonte der Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, Mag. pharm. Gottfried Bahr: "Wir werden den Apothekern in den nächsten Monaten Schulungsmaßnahmen hinsichtlich der fachlich korrekten Durchführung der Überprüfung von Blutzucker und Cholesterin anbieten. Wir erwarten, dass die österreichischen Apotheken die Früherkennung dieser für die Volksgesundheit so wesentlichen Parameter im Laufe des nächsten Jahres auf breiter Basis anbieten werden." Selbstverständlich werde man in geeigneter Weise die Ärzte in das Projekt einbinden.

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